[Süddeutsche] Claus Peymann als Juror: Der Dieter Bohlen des Theaters

Die Süddeutsche berichtet:

Theater-Basher vom Dienst: Claus Peymann wurde schon lange nicht mehr zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Diesmal war alles anders. [mehr…]

Und jetzt hat der Praktikant große Angst, dass er demnächst mit Peymann erst eine Hose kaufen und dann einen Kaffee trinken muss, danach gezwungen wird, sich mit dem freud- und talkshowlosen Roger Willemsen über Heikedi Klum zu unterhalten resp. mit Elke Heidenreich „Big Brother“ (Staffel XI) schauen & diskutieren muss…

Und wer hat davor zurecht große Angst?

Der Praktikant

[Werbung]: Google-Suche und Google Earth (2. Auflage)

Google-Suche und Google-Earth

Da sich feynschliff für Werbung zu feyin scheint, nehme ich es unabgesprochen in die Hand und weise auf diese sehr hilfreiche Publikation aus dem KnowWare-Verlag hin! Jaja, das Thema „Werbung im Blog“ ist kein Einfaches, also versuche ich es mit „behutsamer Werbung“ für diese „tolle Einsteiger-Fibel!“ (Zitat Amazon-Rezension).

Die Broschüre bietet umfassende Einblicke in alle gängigen Suchfunktionen, Dienstleistungen und Programme (mit Schwerpunkt auf Google Earth), die Google bisher in deutscher Sprache veröffentlicht hat. Weitere Informationen und die Möglichkeit, das Heft online zu bestellen, erhalten Sie beim KnowWare-Verlag.

Inhalt:

Überflieger Google
Fast jeder dieser Nutzer kennt den Namen Google: Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich Google zur weltweit am häufigsten genutzten Suchmaschine, die sich durch Funktionalität und schlichtes Design von der Konkurrenz abhebt.

Suchfunktionen im Überblick
Dieses Heft bietet dir einen umfassenden Einblick in alle gängigen Suchfunktionen, Dienstleistungen und Programme, die Google bisher in deutscher Sprache veröffentlicht hat.

Schwerpunkt Google Earth
Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf Google Earth, da es ein besonders spannendes und komplexes Programm ist.

Tricks und Kniffe
Du kannst Google intuitiv nutzen und damit durchaus ausreichende Ergebnisse erzielen. Wenn du jedoch einige Tricks und Kniffe dieses Heftes beherrschst, wird Google zu einem universellen Hilfstool beruflicher und privater Art.

Autoren dieses „preiswerten Computerheftes“ (Verlagswerbung) sind der Betreiber des Rheinformat-Blogs und der hiesigen Präsenz. Bitte nicht vergessen, was Dirk Baranek unlängst so treffend schrieb: „Guter Content kostet eben Geld.“  Sobald es eine 3. Auflage geben wird, werde ich an dieser Stelle prominent darauf hinweisen.

Der Praktikant

Social Media Marketing in Deutschland (Liste von viralmythen)

Benedikt Köhler hat auf seinem Blog viralmythen eine – stets aktualisierte – Liste von  Beispielen für Social (Media) Marketing aus dem deutschsprachigen Raum publiziert, die einen guten Überblick über die derzeitigen Aktivitäten der Unternehmen bietet.

Er gibt dort Antwort auf die Frage, „Wie lassen sich soziale Medien für Marketingzwecke einsetzen?“ – und zwar für die permanente Momentaufnahme im deutschsprachigen Raum :

[…] Und hierzulande? Auch in Deutschland bemerken immer mehr Unternehmen, dass mit dem Anbruch des Internetzeitalters auch neue Formen der Kommunikation mit den Leuten erforderlich wird: Brand Communities, Netnography und Social (Media) Marketing sind Schlagworte, die auf diese neue Wahrnehmung hinweisen.

Die Liste stellt meines Erachtens eine sehr gute Annäherung an die wachsenden Aktivitäten dar und bietet einen ersten Überblick über die deutschsprachigen Projekte auf diesem Feld.

Bild-/ Wortspur: Die Pommesbockwurst mit Brötchen?

Manchmal bin ich mir ja doch unsicher, ob es sich bei Dingen, die sehr ins Auge stechen, um einen Fehler, um etwas „Unfeynes“ handelt, oder ob einfach auf unorthodoxe Art und Weise Aufmerksamkeit erzeugt werden soll. Nach meinem Dafürhalten stimmen Bild und Text hier nicht so recht überein. Will sagen:

Was wird hier angepriesen? Bockwurst mit Brötchen oder doch eine Tüte Pommes Frites?

bockwurst

Während mir die Bild-Wort-Korrespondenz von „Bratwurst mit Brötchen“ (Abbildung nebendran) ein-eindeutig erscheint, zweifele ich ein wenig bei „Bockwurst mit Brötchen“. Ich bin nicht ganz sicher, was beim hungrigen Passanten am Kaufhof in Kalk besser funktioniert: Die Wortspur oder die Bildspur? Oder bin ich einfach nicht werbenah genug und habe den großen Plan dahinter nicht verstanden? Sollen hier ganz einfach durch diese Disharmonie Cross-Selling-Effekte erzielt werden?

Soll die Zielgruppe einfach bewogen werden, Bockwurst mit Pommes Frites und Brötchen zu kaufen? Durch die Interaktion von Bild und Text?

Vielleicht hat die verehrte Leserschaft ja einen Hinweis für mich?

Habe ich einen neuen Werbetrend entdeckt (oder besser: verpasst!) und ihn ganz lapidar intellektuell nicht durchdrungen?! Ich freue mich auf Hinweise und werde das Schild einer Langzeitbeobachtung unterziehen. Und hier weiter darüber berichten.

Kommunikation ohne Kommaregeln

Kommaregeln sind sinnvoll und für eine verständliche Kommunikation nahezu unentbehrlich. Seit Ostern ist dies eine unumstößliche Gewissheit.

Foto: Meinolf Schubert

Kommunikation ohne Kommaregeln

Hier fehlt nur das K

Dieses Foto Kölner Linksrheinern in die Hände gespielt, würde viele böse Vorurteile bestätigen. Tatsächlich zeigt dieses Foto einfach nur eine Aufführungsstätte im rechtsrheinischen Köln-Kalk, die sich nicht mehr im allerbesten Zustand befindet.

Foto: Heiko Schomberg

Hier fehlt nur das K

 

Deklination von Possessivpronomen

Unter Marketing-Aspekten scheint der absichtlich falsche Einsatz der deutschen Grammatik mittlerweile fast Erfolg versprechender zu sein als die korrekte Anwendung. Dass es sich bei diesem Slogan von Dell allerdings um eine geplante Werbestrategie handelte, darf eher bezweifelt werden.

Entdeckt von: Thomas Palmen

Deklination von Possessivpronomen

Heiße Kaka

Die Umgebung der U-Bahn-Station Kalk-Kapelle scheint ein interessantes Pflaster zu sein, zumindest aus sprachpanschender Sicht. An einem Tage schreit einem ein lautes „Danke Föhn!“ entgegen, am anderen wird ein Heißgetränk (?) feilgeboten, das hoffentlich nur das Produkt eines von Lausejungen abgepiddelten „o“-s ist. Hoffe ich zumindest.

Denn folgendes fiel mir – beim Studieren des Speisen-&-Getränkeangebotes des Kiosks – ins Auge:

Heiße Kaka„. Ich rettete mich in ein leise hingemurmeltes: „Honi soit qui mal y pense“. Und stieg nach der Anfertigung des Fotos hinab zur U-Bahn.

Scheinbar war ich nicht der Einzige, bei dem es eine, hüstel, „kognitive Dissonanz“ auslöste, denn der freundliche Kioskbesitzer hat mittlerweile ein „o“ von Hand dort aufgepinselt und damit mein Zu- und Vertrauen in sein Erfrischungsangebot nachhaltig gestärkt! Er hat sich – um es wortspielhöllengemäß zu sagen – richtig Mühle gemacht.

Ich werde auf jeden Fall im Herbst dort mal einen „heiße Kakao“ einnehmen…

Freilaufende WAS?

Ja, auf dem Land – da ist die Welt noch in Ordnung: Dort gibt es nicht nur Bio-Gemüse und Öko-Eier von freilaufenden Hühnern. Nein, dort gibt es sogar freilaufende Kinder! Idyllische Zustände, von denen wir Städter uns gar keine Vorstellung machen können…

Freilaufende Kinder

Pharmaschinken

Hier wird die Spargelsaison mit einem sehr zweifelhaften Angebot eröffnet, das den hungrigen Gast zurückzucken lässt: Leidet der Verfasser nur unter einer verzeihlichen Rechtschreibschwäche oder handelt es sich vielleicht doch um eine inhaltlich zwar nahezu perfekte, kulinarisch aber eher bedenkliche freudsche Fehlleistung?

pharmaschinken