The New Norma(l)!

Heute war ich endlich mal wieder in der Stadtteilbibliothek Kalk und aus Coronagründen war der große Kletterhase weggeräumt. ‬

‪Ich drückte den Auslöser, als draußen gerade ein Lieferfahrzeug vorbeifuhr. ‬

‪Eine Momentaufnahme aus dem „New Norma(l)“. ‬

Zeitreise in Buchforst!

Bei einem samstäglichen Spaziergang durch Buchforst flanierten wir durch eine Seitenstraße der „Weißen Stadt“.

Und dann sahen wir ein Grafitto, das mindestens 22 Jahre auf dem Buckel haben muss – eher jedoch aus der Zeit der Stahlkrise und des Arbeitskampfes in Rheinhausen 1987 stammen müsste …

Kohl = Hochverrat an Deutschland! und an die Stahlindustrie!

Ich guckte mich kurz verstohlen um, ob irgendwo Klaus Lage herumschlich. Er war nicht da. Blick nach vorn. Digitale Ablichtung dieser grandiosen Parole. Prüfender Schulterblick. Klaus Lage war immer noch nicht da. Kurz nachgedacht. Muss es nicht „der“ heißen? Also „an der Stahlindustrie“? Egal: Hier hatte jemand eine kristallklare Botschaft und konnte sich nicht mit unnützem Zeug wie Grammatik oder so aufhalten.

Allein für solche Perlen lohnt es sich immer wieder, das rechtsrheinische Köln zu Fuß zu durchstreifen. Man findet immer wieder Neues.

Oder eben Altes.

Mit Taucherbrille und Schnorchel auf dem Fahrrad!

Gestern, bei einem Spaziergang durch das Veedel dachte ich zuerst: „Oh, jetzt hat die Angst vor COVID-19 auch schon das Schaufenster dieser Fahrschule erwischt.

Und da Atemschutzmasken knapp werden, hat sich der Herr halt mit Taucherbrille und Schnorchel beholfen.

Aber nein, es ist wohl eine – den Praktikanten etwas verstörende – Werbung, die humoristisch das Thema aufgreift, dass man auf dem Fahrrad den Unwägbarkeiten des Wetters ausgesetzt ist – und im Individualverkehr eben nicht.

Ganz sicher bin ich mir aber nicht, was uns der Urheber oder die Urheberin sagen möchte… aber wie wir alle wissen, ist es immer wichtig & richtig auf die Frau Mutter zu hören. Im Zweifel fragen sie Professor Dr. Helge Schneider.

Hilfsangebote auf der Kalk-Mülheimer-Straße!

Es gibt nach Einbruch der Dunkelheit in Kalk wirklich viele, sehr hilfsbereite und besorgte Menschen auf der Kalk-Mülheimer Straße. ‬

‪Ich wurde mehrfach gefragt: ‬

‪„Brauchst Du was?!“‬

Semibegeistert:

Der Praktikant

Das Leihrad!

‪… wenn die App dann auf der Kalker Hauptstraße dann endlich doch noch ein Leihrad anzeigt – und Du findest es … ‬

Das ist eine wahrlich beschissene Ausgangssituation für eine sonntägliche Brötchenholfahrt. Oder jemand hat das Konzept „Code eingeben“ wirklich ganz falsch verstanden.

Der Himmel über Kalk!

Oder: Und ewig singen die Funkmasten. Über dem Kalkhof. Bruno Ganz gefällt das.

Heute vor zehn Jahren: Der Einsturz des Stadtarchivs in Köln am 03.03.2009

Heute vor genau zehn Jahren stürzte um 13.58 Uhr das Kölner Stadtarchiv ein. Ich versuche, mich noch einmal an den Tag zu erinnern. 

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Besucher oder Besucherfrei?! Das ist hier die Frage!

Bei einem durch eine KVB-Verspätung ausgelösten Spaziergang zur nächsten Haltestelle fiel mir dieses Hinweisschild in Deutz auf. Mehrfach musste ich hinschauen. Und hatte es auch nach dem vierten Mal Lesen intellektuell nicht völlig durchdrungen.

Besucher- und barrierefreier Eingang über Von-Gablenz-Str.

Eine zentrale Frage ploppte auf: Besuchereingang oder Besucherfrei?! Das ist hier die allesentscheidende Frage!! Bezieht sich die Kopplung nun auf Eingang- oder -frei??

Ich weiß es immer noch nicht so genau. Was meint Ihr? Wer freut sich wie immer über sachdienliche Hinweise und ernstgemeinte Zuschriften?!?

Der Praktikant

Dieses Köln ist seiner Zeit stets voraus!

Dieses Köln ist seiner Zeit stets voraus!

Stand: 24.11.2018.

Der Kalker Kletterhase!

Im Nachgang zum Blogbeitrag zur Wiedereröffnung der grandiosen Kalker Stadtteilbibliothek, der modernsten Bibliothek Deutschlands, juckte es mich dann doch noch in den Fingern, den fünf Meter großen „Kletterhasen“ in der Kinderbuchabteilung abzulichten. Und zwar ohne dass kleine Menschen darauf herum kletterten, auch wenn das natürlich ihr Job ist.

Außerhalb der Servicezeiten ist der Zugang nur mit dem neuen RFID-Bibliotheksausweis möglich. Diese Chance nutze ich dann gestern nach der Arbeit und hielt den neuen Leseausweis an das Lesegerät am Eingang, gab meinen vierstelligen PIN-Code ein und war: drin. An einem Montag um 18.30 Uhr befanden sich – selbst in Kalk 😉 – keine Kleinkinder mehr dort – und so nutzte ich die Chance, Bilder vom gigantisch großen Spielwiesen-Hasen zu machen.

Wer ist einfach knallhart der Vollständigkeit verpflichtet und musste diese beiden Digitalablichtungen deshalb noch nachliefern?

Der Praktikant