Am Freitag geht es los: Die 16. KalkKunst im Veedel!

So langsam kribbelt es dann doch: Am Freitag, den 22.10.2021 beginnt die 16. KalkKunst und @feynschliff ist diesmal mit einigen Fotographien im Bezirksrathaus mit von der Partie.

Morgen früh werde ich die Bilder dort aufhängen, also wird es eine ganz schöne Hängepartie. 😉 Hier findet Ihr die finalen Details zur #KalkKunst16. Alle weiteren Infos findet Ihr gebündelt unter www.kalkkunst.de.

Die Hängepartie!

Die Hängung der 12 BilderKalker Fenster und Türen“ (Fotografien 2017-2021) für die 16. Ausgabe der KalkKunst im Bezirksrathaus Kalk ging dann heute morgen doch ohne größere Zwischenfälle vonstatten.

Das überrascht uns am meisten.

Damit Ihr eine Vorstellung von dieser Hängepartie gewinnt, von diesem Bilderanbringen auf der Überholspur, haben wir einen kleinen Zeitraffer vorbereitet.

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Am Freitag, den 22.10.2021 wird die #KalkKunst16 dann um 19.30 im Klarissenkloster eröffnet. Aufgrund der Corona-Regelungen dort findet sie als geschlossene Zusammenkunft statt.

Die öffentliche Veranstaltung – mit Künstlerinnen, Künstlern & einem Teil der Kunstwerke – ist dann am Samstag, den 30.10.2021 in der Abenteuerhalle Kalk.

Kalk bleibt dreckig. Leider!

Wie hat es der Praktikant so schön auf Instagram formuliert:

Ich kann beim besten Willen keine Text-Bild-Schere erkennen!“ (Stromkasten und Unrat auf Massenspeicher, Köln-Kalk 2021.)

Veedelsschreiber*in für Köln-Kalk gesucht!

Mit dem/der „Veedelsschreiber*in für Köln-Kalk“ wollen die Stiftung KalkGestalten und das Projekt Ostblog Kalk mal andere Wege gehen und Kalk literarisch in ein „neues“ Licht rücken.

Deswegen wird ab sofort ein*e Veedelschreiber*in gesucht!

Kerndaten:

Bewerbungsfrist: 31.01.2021
Jury-Entscheidung: Mitte Februar 2021
Projektumsetzung: 01.04. bis 31.05.2021
Projektstipendium: € 1.000,-/Monat

Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es hier: Schreib was! – OSTBLOG KALK (ostblog-kalk.de)

Was ich in den ersten hundert Tagen Home Office alles lernte!

Eine sehr persönliche Sicht der Dinge.

  • Ich besitze 68 Herrenoberhemden.
  • Ich konnte mir bis Tag 50 einfach nicht merken, mit welcher Taste meine elektrischen Rolladen im Kalkhof nach oben und mit welcher nach unten gehen. Deshalb musste ich es bis zum 29. Mai 2020 immer wieder ausprobieren.
  • Was mir enorm fehlt & was zumindest in meiner Welt keine Videokonferenz ersetzen kann: Serendipity! Die Kaffeegespräche und Ideen sowie Antworten auf Fragen, die ich nie gestellt habe.
  • Auch ein recht einfaches Kanban-Board mit wenigen Klebebabschen („Post-its“) kann sehr, sehr hilfreich sein. Und die Dreiteilung der Welt so einfach: „To Do“ | „Doing“ | „Done“.
  • In der Welt von Charles Twitter und Nik Wheeler bin ich so etwas wie ein Microinfluencer.
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  • Ich mag frische Schnittblumen im anheimelnden Heimbüro.
  • Ich bin verdammt privilegiert, dass ich von zu Hause aus im eigenen Arbeitszimmer – ob mit oder ohne Klappbett – an „Digitalthemen“ arbeiten kann und nicht als Messebauer oder in der Gastro mein Geld verdiene.
  • Die Idee, mir ein Klappbett zuzulegen, um es noch platzoptimierter & geräumiger im Homeoffice zu haben, war nicht meine beste Idee, die ich jemals hatte, ich Voll-OTTO!
  • „Unter all den Erstmaligkeiten, die uns gerade widerfahren, ist diese nicht die unwichtigste: Öffentlichkeit ist jetzt die Summe aller Privaträume. „(Kolja Reichert, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 29.03.2020, Seite 37.)
  • War es wirklich ein „Zufall“, dass – ausgerechnet – an meinem 49. Geburtstag der erste Fall von COVID-19 in Deutschland bestätigt wurde?
  • Man kann in einer Woche Home Office zwei Kilo zunehmen und mit ein bisschen Disziplin in der nächsten wieder ein Kilo ab… 😉
  • Ich kann Terminvereinbarungen mit der Wortkette begleiten resp. -enden: „ZOOM, MS Teams, Google Meet, WebEx oder Jitsi?“ „Skype.“ „So etwas tue ich nicht!
  • „Wir haben in der Corona-Zeit eine Sprungdigitalisierung erlebt. (…) Was sonst drei Jahre gedauert hätte, ist nun in drei Monaten geschehen.“ (Katrin Suder)
  • Ich wurde vom Büro-Saulus zum Home Office-Paulus!
  • Ich bin immer noch sehr indifferent, ob es einfach drüber oder sehr höflich ist, auch beim Gähnen mit Mund-Nasen-Schutzmaske die Hand vor den Mund zu halten. Selbst nach 1001 Tag im Home Office könnte ich das nicht final entscheiden.
  • Schlussendlich führte Corona sogar zu neuen Redensarten: „Das Brot ist ja preisverdächtig langweilig!!“ „Aber das können wir doch noch einfrieren für den dritten Lockdown.“

PS: Das komplette Fotoprojekt findet Ihr auf Facebook: https://bit.ly/Kalkhofoffice. English Version on LinkedIn.


The New Norma(l)!

Heute war ich endlich mal wieder in der Stadtteilbibliothek Kalk und aus Coronagründen war der große Kletterhase weggeräumt. ‬

‪Ich drückte den Auslöser, als draußen gerade ein Lieferfahrzeug vorbeifuhr. ‬

‪Eine Momentaufnahme aus dem „New Norma(l)“. ‬

Zeitreise in Buchforst!

Bei einem samstäglichen Spaziergang durch Buchforst flanierten wir durch eine Seitenstraße der „Weißen Stadt“.

Und dann sahen wir ein Grafitto, das mindestens 22 Jahre auf dem Buckel haben muss – eher jedoch aus der Zeit der Stahlkrise und des Arbeitskampfes in Rheinhausen 1987 stammen müsste …

Kohl = Hochverrat an Deutschland! und an die Stahlindustrie!

Ich guckte mich kurz verstohlen um, ob irgendwo Klaus Lage herumschlich. Er war nicht da. Blick nach vorn. Digitale Ablichtung dieser grandiosen Parole. Prüfender Schulterblick. Klaus Lage war immer noch nicht da. Kurz nachgedacht. Muss es nicht „der“ heißen? Also „an der Stahlindustrie“? Egal: Hier hatte jemand eine kristallklare Botschaft und konnte sich nicht mit unnützem Zeug wie Grammatik oder so aufhalten.

Allein für solche Perlen lohnt es sich immer wieder, das rechtsrheinische Köln zu Fuß zu durchstreifen. Man findet immer wieder Neues.

Oder eben Altes.

Mit Taucherbrille und Schnorchel auf dem Fahrrad!

Gestern, bei einem Spaziergang durch das Veedel dachte ich zuerst: „Oh, jetzt hat die Angst vor COVID-19 auch schon das Schaufenster dieser Fahrschule erwischt.

Und da Atemschutzmasken knapp werden, hat sich der Herr halt mit Taucherbrille und Schnorchel beholfen.

Aber nein, es ist wohl eine – den Praktikanten etwas verstörende – Werbung, die humoristisch das Thema aufgreift, dass man auf dem Fahrrad den Unwägbarkeiten des Wetters ausgesetzt ist – und im Individualverkehr eben nicht.

Ganz sicher bin ich mir aber nicht, was uns der Urheber oder die Urheberin sagen möchte… aber wie wir alle wissen, ist es immer wichtig & richtig auf die Frau Mutter zu hören. Im Zweifel fragen sie Professor Dr. Helge Schneider.

Dilemmaforschung im Intercity!

Der Praktikant wollte dem Herren nicht den Schneid abkaufen. Was also tun?

Natürlich auf die Schwarmintelligenz zurückgreifen.

Hilfsangebote auf der Kalk-Mülheimer-Straße!

Es gibt nach Einbruch der Dunkelheit in Kalk wirklich viele, sehr hilfsbereite und besorgte Menschen auf der Kalk-Mülheimer Straße. ‬

‪Ich wurde mehrfach gefragt: ‬

‪„Brauchst Du was?!“‬

Semibegeistert:

Der Praktikant