Tweetup zum Personalmarketing Innovation LAB #pmilab16

Das war eine ganz, ganz fantastische Veranstaltung in diesem Berlin. HR-Zukunftsthemen auf höchsten, intellektuellen Niveau und Flughöhe wurden über 21h intensiv diskutiert. Und der feynschliff-Praktikant – dem der siebzigjährige Taxifahrer auf der Fahrt zum Flughafen dann auch noch die App mytaxi geduldig erklärte – durfte die Tweets zum “Personalmarketing Innovation LAB”, dessen Ergebnisse in 3 Wochen in ein bahnbrechendes Blackpaper gegossen werden, hier sammeln.

Freitag, 05.02.2016:

 

 

Der Humor und das leibliche Wohl kamen ohnehin nicht zu kurz:

 

 

Die Blogfabrik beeindruckte alle Teilnehmerinnen & Teilnehmer nachhaltig:

 

 

 

 

Samstag, 06.02.2016:

 

 

 

Das war ein bemerkenswertes Format und ich freue mich jetzt schon auf das Blackpaper. Ferner: Wird es uns gelingen, Fred in diesem Internet ganz groß rauszubringen und zum YouTube-Star zu machen?! Und ich hoffe, unser Wiener Teilnehmer erzählt zu Hause, dass es durchaus Piefkes MIT Humor gibt… Dass ich meine Bürste und Rasierer vergessen hatte, war übrigens völlig unschädlich, denn:

Köln-Deutz gibt es gleich zweimal!

Offenbar gibt es zwei Deutz in Köln: Das Köln-Deutz, an dem der Praktikant als Pendler oft genug auf seinen verspäteten und total überfüllten Regionalexpress wartet. Und das Köln-Deutz in der Welt des Twitterkanals der Deutschen Bahn. Denn in diesem Deutz fahren die Regionalexpresse  ”sonst recht pünktlich“. Aber seht doch einfach selbst:

Wer hofft, bald das Deutz der Deutschen Bahn zu finden?! Richtig:

Der Praktikant

 

125 Jahre Stadtbibliothek Köln!

125 Jahre Stadtbibliothek Köln. Der Spielverlauf: Empfang im Rathaus. Bemerkenswert gut besucht, knapp 400 Anwesende. Sehr schöne Eröffnungsrede von Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Ein 3-D-Ausdruck des Doms auf dem Rednerpult. Vergessen. Kurze, moderierte Diskussion zwischen Susanne Laugwitz-Aulbach und der Direktorin der Stadtbibliothek, Dr. Hannelore Vogt. Wortrichter: Andreas Mittrowann. Gelernt: Alles ist Makerspace. Frau Vogt holte – nach dem Titel mit Würzburg (2003) – den Buch-Pott “Bibliothek des Jahres” 2015 nach Köln. Szenenapplaus. Das Geburtstagsvideo wurde gezeigt. Danach kurz Angst vor der “dynamischen Lyrik-Rezitation” mit Jazz-Schlagzeuger. Diese war unnötig. Unnötig. Nora Gomringer und Philipp Scholz konnten was am Buchstaben, Stimme und Drumstick. Brilliante Unterhaltung, die das Auditorium durchaus polarisierte. Ausklang bei Rotwein, Kuchen und Kölsch. Netzwerken. Buch macht Spaß.

 

Die Veranstaltung in einem Bild zuammengefasst!

 

Google About me wird das neue Google+

Langsam wird’s echt unübersichtlich mit den ständigen Neuerungen und Namensänderungen bei diesem großen, bekannten Internetkonzern, der es wohl überhaupt nicht ertragen kann, mal nicht in den Schlagzeilen zu erscheinen.

Alphabet ist das neue Google, Google Search Console ist das neue Webmaster-Tools und Google About me wird anscheinend das neue Google+… Letzteres vermutet zumindest der GoogleWatchBlog:

“Google About me ist nur eine neue Bezeichnung für das alte Profil und bietet derzeit die gleichen Funktionen wie das Pendant auf Google+. [...] Dieses Profil soll laut der Überschrift nun in Zukunft in allen Google-Produkten Verwendung finden und für eine leichtere Identifikation und Kontaktaufnahme sorgen.”

Neuerungen sind ja schön und gut, wenn sie Verbesserungen bringen, aber bisher war es oft so, dass die Änderungen die Nutzung und Verwaltung sämtlicher Google-Produkte nur komplizierter statt einfacher gemacht haben. Man darf gespannt sein, wie es diesmal laufen wird!

Kalk hat Biss!

Die Papiertütenmarketingoffensive:

Kalk hat Biss. Kalk hat Style.

Und ist “Papiertütenmarketingoffensive” ein Wort, für das man eine Patenschaft übernehmen sollte? Der Praktikant ist sich nicht ganz sicher. Was meint Ihr?

Zu Weihnachten mal Schmonzes reden oder ausgiebig klamüsern?

Auch wenn es wirklich keiner hören will, es ist unumgänglich: In sechseinhalb Woche ist schon Weihnachten. Das heißt, dass es in sämtlichen Medien bald auch wieder die Listen mit den originellsten Geschenke-Tipps und DEN Weihnachts-Trends 2015 gibt (Häkel-Bikinis scheinen gerade hip zu sein).

Und weil in der Regel ja sowieso schon jeder hat, was er braucht, geht es vor allem darum, ebenso schöne wie überflüssige Geschenke zu finden. Und da hätte ich ausnahmsweise auch mal was: eine Wortpatenschaft! Wobei das gar nicht mal ein überflüssiges Geschenk ist, denn Wörter haben wir zwar im Überfluss, aber den meisten und vor allem den schönsten von ihnen wird viel zu wenig Beachtung geschenkt – das gehört dringend geändert. Zum Beispiel so:

Unter wortpatenschaft.de kann man ab 25 Euro für ein deutsches Wort der Wahl die Patenschaft übernehmen und natürlich auch verschenken. Entweder schlägt man sein Lieblingswort selbst vor oder lässt sich über die Zufallsfunde inspirieren. Dort werden so wunderbare Worte wie

klamüsern, verstrubbeln, Schmonzes, liebesschüchtern, Eheliebste, wagenradgroß oder harmonietrunken

gelistet – keine einfache Wahl… Wer’s kritischer und nüchterner mag, entscheidet sich vielleicht lieber für

Zensursula, Atomgesetz, Bundeshaushaltsplan, Moralimperialismus oder Geldanlagestrategie.

Für die Patenschaft gibt’s eine Urkunde (mit Siegel 29 Euro und in der Edelversion für 75 Euro), Name und Wohnort werden auf Wunsch auf der Website bekannt gegeben. Ein Teil der Einnahmen wird für andere Projekte zur Spracherhaltung verwendet, zum Beispiel für die Deutschlehrerbörse.

Zusätzliche Inspiration bietet die sehr empfehlenswerte Website deutschwortschatz.de. Dort werden die schönsten deutschen Wörter mit einer liebevoll gestalteten Illustration visualisiert und in einem kurzen Text erklärt.

Das ist ganz toll gemacht und für Deutschlerner mit Sicherheit eine große Hilfe, aber auch als Muttersprachler macht das Stöbern großen Spaß. Bei Wörtern wie

Himmelsstürmer, unbeschwert, Geborgenheit, doppeltgemoppelt, Weltenbummler, Effekthascherei und Wolkenkuckucksheim

kann man wirklich in Entzückung geraten, wie schön doch unsere Sprache ist!

Tweetup zu den Fusion Days 2015 #fd15

Bad Nau(en)heim hat nicht nur Elvis Presley begeistert. Auch die HR-Community und Personalmarketingszene lauschte einigen sehr inspirierenden Vorträgen und Keynotes beim milch & zucker und JobStairs KundenforumFusion Days“. Die Eindrücke der beiden Tage habe ich hier kollektiert. Mein persönlicher Favorit war die Keynote von Prof. Dr. Thomas Armbrüster zum Antagonismus “Authentizität” versus “Professionalität”. Hierbei freue ich mich sehr auf das angekündigte Buch (!) zum Thema. Die beiden Tage also “ungefiltert” in Tweets & Bildern…

Tag 1: 2. November 2015

 

 

 

 

Tag 2: 3. November 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und nach den zwei intellektuell anregenden Tagen, Evi haben wir leider nicht getroffenging es für den Praktikanten an den Niederrhein, während andere sich an der Schönheit Einzigartigkeit Kölns erfreuten…

Bella Italia in Kalk!

Bella Italia in Kalk. Es gibt so Augenblicke, da passt einfach alles. Alles.

“Ich und der Oberbürgermeister”. Und Du. Eine Buchvorstellung

Manchmal darf der Praktikant, wie am Samstag auf dem Barcamp Köln annonciert, auch beim feynschliff-Blog mitwirken. Aber nur, wenn es gute Gründe gibt. Wie die Buchvorstellung im Hansasaal des „Historischen Rathaus’“ zu Köln. Bei der der Praktikant als Begleitung dabei sein durfte. Innen ist das Ambiente übrigens deutlich ansprechender als draußen auf der Baustelle!

Beim Auftakt der Gesprächsreihe “wissenswert – Kölner Themen im Rathaus” las das Autorenehepaar Dr. Barbara und Dr. Christoph Driessen drei Kapitel aus ihrem aktuellen Buch “Köln. Eine Geschichte” und stellte sich den Fragen der Moderatorin. Mit auf dem Podium: Dr. Mario Kramp, mein neuer persönlicher Favorit in Sachen Wissenschaftsunterhaltung und Klartext.

Draußen Baustelle, drinnen Ambiente

Pünktlich um 11.00 Uhr stieß auch Oberbürgermeister Roters hinzu und begrüßte die etwa 100 Gäste mit ein paar launigen Worten. Und hob vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Kölnder Bibliothek des Jahres! – hervor. Leider konnte er nicht bis zum Ende der Veranstaltung und zum Umtrunk bleiben, da er noch eine Flüchtlingsunterkunft in Chorweiler besuchen wollte. Aber auch das passte sehr gut zum Werk über die 2000-jährige Geschichte Kölns – eine Vielvölkerstadt, in der mittlerweile mehr als 180 Nationalitäten (mit rund 150 Religionen) leben.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Antje Deistler, die direkt nach der Kurzvorstellung  erklärte: “Ab jetzt lasse ich die Doctores weg, sonst komme ich mir vor wie im Krankenhaus”. Christoph Driessen, im Gegensatz zu seiner Köln-freundlichen Frau eher Köln-kritisch, brachte seinen beruflichen Weg, bevor er 2006 in Köln landete, wunderbar auf den Punkt:

“Die Stationen waren Den Haag, London, New York & Köln. Alle haben gefragt: ‘Was ist da schief gelaufen?’ Nur in Köln hieß es: ‘Jong, jetzt hastes’ geschafft!’

Daraus entspann sich später kurz eine launige Diskussion über das berühmt-berüchtigte kölsche Selbstbewußtsein und die Frage: “Ist Stadtgründerin Aggripina an allem schuld?!” Hier wurde auch noch einmal heraus gearbeitet, dass auf der Schäl Sick, in Deutz, die Barbaren wohnten und linksrheinisch die kultivierten Römer. Eine Frontstellung, die auch nach 2.000 Jahren immer noch einen gewissen Bestand hat. Und für die Widmung an die Chefin, die der Praktikant “bestellte”, noch eine gewisse Rolle spielt.

Geschichts-Entertainment auf dem Podium!

Die Moderatorin, Bielefelderin, die aber darauf verwies, dass sie “einen kleinen Kölner zur Welt gebracht hatte”, stellte stets die richtigen Fragen und gab Stichworte, die alle drei auf dem Podium traumwandlerisch sicher verwandelten! Der Beginn mit dem Kapitel über das Gremberger Wäldchen und die Ausführungen über unberührte römische Bäder in Köln waren ein guter und leichter Einstieg in die schwere historische Kost. Christoph Driessen sprach von ein paar “Indiana-Jones-Momenten”, die er bei der Recherche zum Buch hatte, z.B. als er das wenig bekannte Römergrab in Köln-Weiden besichtigte. Frau Deistler entgegnete: “Das Buch habe ich gelesen wie einen Reiseführer von Köln für Kölner.” Nach der Beschreibung der Kindheit und Krankenakte eines Jungen, der im 16. Jahrhundert groß wurde – umständehalber heute immer noch ein Wunder, dass er überhaupt groß wurde – brachte es Christoph Driessen auf den Punkt: “Die Stadt zog Gesindel an.” Eine Aussage, die der Praktikant aus Konzilianz ohne aktuellen Bezug lässt.

Der Praktikant lernte einiges über Kloakenreiniger, scherzhaft “Goldgräber” genannt, über das “Schleppschiff des Todes”, und die unschönen hygienischen Verhältnisse im Hochmittelalter & der Neuen Frühzeit, als in Köln der “urbane Friedhofseffekt” zum Tragen kam, da mehr Menschen starben als geboren wurden. Oder pointiert von der Moderatorin zusammengefasst:

“Köln ist gewachsen, weil die Leute immer von außen kamen. Die, die hier waren, starben wie die Fliegen!”

Dann folgte ein Namensspaß-Geplänkel zu “Die Driessens”… und die Frage ob und wann dem Ehepaar die kölsche Bedeutung ihres Namens im Imperativ aufgefallen sei; diese Fips-Asmussen-Einlage wusste Barbara Driessen schnell abzumoderieren.

… und dann hatte der Praktikant Angst!

Nur einmal wurde es wirklich gruselig denn:

Davon hätte sich der Karneval – ach was, wir alle! – nie wieder erholt!

Im letzten vorgelesenen Kapitel ging es um die Zuwanderungsgeschichte in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg, um “Gastarbeiter”, und Barbara Driessen führte sehr amüsant die bekannte Geschichte um Armando Rodrigues de Sá und die Übergabe des Zündapp-Mopeds aus. Sie beschrieb die Ikonographie der Alten Bundesrepublik, die jeder eines gewissen Alters noch vor Augen hat.

Nicht unterschlagen möchte ich neben den wunderbaren Appetithappen aus dem Buch, das am Büchertisch des Greven-Verlags beim Umtrunk direkt “weggekauft” wurde, Mario Kramp und seine großartigen und meinungsstarken Statements. Nicht nur vorher musste ich zu Papier und Bleistift (sic!) greifen, als er von der “bildungsmäßig total verwahrlosten Jugend” sprach. Als es um die von OB Roters zu Beginn angedeutete “Historische Mitte“, um einen Neubau des Römisch-Germanischen Museums und des Kölnischen Stadtmuseums in Sichtweite des Doms ging, brachte Dr. Kramp den Zustand des Stadtmuseums bei seiner Amtsübernahme auf den Punkt:

“Unser Haus sieht aus wie Chemnitz vor der Wende!”

Es ging zum Abschluss der Runde noch einmal darum, auch wenn Großbauprojekte in der Bundesrepublik momentan nicht unter einem guten Stern stehen (Flughafen BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21 und Nord-Süd-Stadtbahn), dass man nun mutig sein müssse und das Heft des Handelns in die Hand nehmen! Denn es sei egal, ob man eine Riesenbaustelle an der Domplatte oder zwei Großbaustellen in der Stadt habe. Hier bestünde die Möglichkeit, gestalterisch zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Selbst wenn es 120 Millionen Euro kostet. Der Direktor des Kölnischen Stadtmuseums, hatte quasi das Schlusswort, als er auf die abschließende Frage von Antje Deister nach der “Historischen Mitte“, der “via culturalis“, “Gibt es auch Sorgen, dass das Konzept abgelehnt wird?” folgerichtig antwortetet:

“Leben wir in Köln?”

Das war eine gelungene Veranstaltung, ein sehr gutes Format, das im wahrsten Sinne des Wortes das Attribut Infotainment verdiente! Und was gleichermaßen frappierend, überraschend wie angenehm war: Der Dom wurde nicht groß thematisiert. Ich hoffe, das war nicht der Grund, warum Barbara Schock-Werner dem Umtrunk fernblieb… ;-)

Nachklapp: Ein leichter Schatten wurde doch noch auf die Veranstaltung geworfen. Es gab keinen Schaumwein, sondern nur Apfelschorle. Da der Praktikant aber eher zum “Kölschen Kranz” tendiert, war das eine Stimmungseintrübung, die nur die Chefin betraf. Und sie erhielt von Dr. Driessen eine mehr als per- und versöhnliche Widmung:

Wer hofft, beim nächsten Mal wieder dabei sein zu dürfen?!

Der Praktikant

Google AdWords: Inaktive Accounts ausblenden

Wie lange ich mir diese Funktion schon gewünscht habe… Als Nutzerin eines Kundencenter-Kontos (MCC) kann ich über einen einzigen Zugang unzählige AdWords-Konten verschiedener Kunden verwalten. Im Laufe der Jahre haben sich dabei viele Accounts angesammelt, die nicht mehr aktiv sind, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht gelöscht werden sollen. Deshalb war die Übersichtsseite mit der Liste aller Konten bisher alles andere als übersichtlich. Jetzt aber können inaktive Accounts über die Reiter Leistung > Bearbeiten endlich ausgeblendet werden, wie adseed berichtet.

Sobald Konten ausgeblendet wurden, erscheint über den Reiter Leistung am unteren Ende der Liste mit den aktiven Konten der Link Auf dem Tab “Admin” ansehen, der auf die Seite mit den ausgeblendeten Konten weiterleitet. Dort können dann – ebenfalls über Bearbeiten – alle gewünschten Konten markiert und problemlos wieder eingeblendet werden.

Noch einfacher ist allerdings der Weg direkt über den Reiter Verwaltung: Dort können wahlweise nur alle aktiven, nur alle ausgeblendeten oder komplett alle Konten angezeigt werden.