Wie der Praktikant die lit.COLOGNE 2015 sah…

Content is King. Vielleicht stimmt das manchmal. Und doch muss auch die Verpackung passen. So sah der Praktikant die lit.COLOGNE 2015:

Die Spielberichte der besuchten Veranstaltungen:

1. “Der Dichter: Klatschmaul und Gossip Girl” - http://on.fb.me/1Bnpmao

2. „Ärger mit der Unsterblichkeit“ – http://on.fb.me/1Bnpnet

3. „Den Teller lesen!“ – http://on.fb.me/1Hpeopm

4. „Die große lit.COLOGNE-Gala“ – http://on.fb.me/1BTmEOj

5. „Weltschmerz de Luxe“ – http://on.fb.me/1BIf44j

6. „Kafka – ein bunter Abend“ – http://on.fb.me/1Ccqsuh

Und nie vergessen, es gilt das ewige Wort Sepp Herbergers: Nach der lit.COLOGNE ist vor der lit.COLOGNE

Meint:

Der Praktikant

Dreimol “Kölle Alaaf!”

Oder gesamtrheinisch gesprochen: Alaaf, Halt Pohl & Helau! Raderdoll Wieverfastelovend im Büro.

Ich habe eine Spritzblume dabei und bin bereit, sie einzusetzen! Zu allem entschlossen im Sinne der ἔκστασις:

Der Praktikant

Karnevalsausgabe oder Etikett-Relaunch bei Sünner?!

Han Solo Der Praktikant kämpfte sich durch die weiße Hölle Hoth Köln ins REWE in den Köln-Arcaden und machte folgende Entdeckung:

Existentielle Fragen schossen ihm unmittelbar, unverzüglich durch den Kopf: Ist das die Karnevalsausgabe von Sünner-Kölsch im Retrochique? Hatte jemand eine kölsche “Idee”, um mit dem Etikett jüngere Käuferschichten zu begeistern? Wurde eine Charge Kölsch aus den Siebzigern des letzten Jahrhunderts wiederentdeckt? Oder sind das die Vorboten eines großen Markenrelaunch bei Kölns ältester Brauerei?

Wer freut sich über sachdienliche Hinweise?

Der Praktikant

Der Weihnachtsmarkt trotzt der Bombendrohung!

Warum wir Köln lieben? Weil man hier nicht nur Kölsch, sondern auch Glühwein überaus ernst nimmt! Trotz Bombendrohung. Oder anders:

Die City wurde lahmgelegt, der ÖPNV – aber nicht der Weihnachtsmarkt. Weil man in dieser Stadt die richtigen Prioritäten setzt. Da twittert man sich seit Jahren die Finger wund, und der Tweet, der die höchste Viralität seit 2008 erzeugte, ist dieser:

Danke, Köln.

Prokrastination rettet Leben!

… und Satzzeichen den Sinn.

Papageien in Kalk!

Die Gentrifizierung in ihrem Lauf, hält weder Beo noch Ara auf! Oder zum Tag des schlechten Wortspiels: “Wer Ara sagt, muss auch Beo sagen.”

Die Gentrifizierung schreitet voran: Jetzt sind auch die Papageien in Kalk angekommen. Bild: feynschliff

Das Landleben Kalk breitet sich aus und erobert die Stadt.

25 Jahre Mauerfall!

Heute vor 25 Jahren. Der Praktikant war nicht Herr Lehmann. Und Kreuzberg anders als Windberg. Der Praktikant war in der mäßig gut beleumundeten „Dietrich-Stube“ in diesem Mönchengladbach. Ein Donnerstag. Der eritreischstämmige Wirt und er tuppten, hörten Radio, tranken Altbier. Und dann die Meldung von der Maueröffnung.

Unvergessen. Zwei Menschen stehen in einer Profikneipe und sind bewegt. Tränen. Sie tranken dann Schlösser Alt auf die Maueröffnung, sangen die Nationalhymne und gönnten sich einen “Kabänes” zum Bier. Aufs Haus (sic!). Sonst gab Wirt Tsehaie nie etwas aus.

Immer noch: Gänsehaut.

Der ultimative U-Bar-Plan für Köln!

Durch Sozialnetzwerke und einen Artikel der Kölnischen Rundschau wurde der Praktikant auf den grandiosen, ultimativen U-Bar-Plan für Köln aufmerksam. Er ist geneigt zu sagen: “Die KVB kann sich gehackt legen!”. Oder?

Screenshot der Seite von Urban Grün

Und worum geht es?

Das Ziel: Eine Kölner Karte, in der die “wichtigsten” Kneipen, Bars und Clubs in fußläufiger Nähe der jeweiligen S- oder U-Bahn-Stationen (jaja, ich weiss, in Köln heisst es Stadtbahn) verzeichnet sind.

Dem Projekt muss geholfen werden! Hier geht es zur fantastischen Seite von “Urban Grün.

Wer ist schwer begeistert?

Der Praktikant

Neuerburgstrasse 21 – “In meinem Badezimmer bin ich Kapitän!”

Neuerburgstraße 21 – “In meinem Badezimmer bin ich Kapitän!” Oder wie es auf der Seite des Schauspiel Köln so schön steht:

“Gregor Schneider wird in der Neuerburgstraße 21 für das Schauspiel Köln komplexe GEBAUTE RÄUME schaffen, die aus einer großen Halle ein klaustrophobisches, intimes Universum machen werden. Der Künstler begreift die Situation als dreidimensionale, begehbare Skulptur, welche den vorhandenen Raum zum Verschwinden bringt. Theaterressourcen werden in einem Maße genutzt, wie es in einem Museumsraum nur schwer möglich gewesen wäre. ”

Aus Spoilergründen vermeide ich eine genaue Beschreibung dessen, was die Mitarbeiter des Schauspiels Köln eine “Aufführung” nennen und ich als “Raumistallation” beschreiben würde. Nur so viel: Man zweifelt an seinem Fortkommen. Das gelingt dem Künstler aus Mönchengldbach-Rheydt sehr, sehr gut.

Bei der Einweisung, bevor man einzeln und im 5-Minuten-Abstand die Installation betritt, erfährt man: Sie betreten dunkle und helle Räume, die Reise ist als Einbahnstraße konzipiert, man verlässt das “Stück” an einer anderen Stelle, an der man es betritt.

Und – aus urheberrechtlichen Gründen - sind keine Bild- oder Videoaufnahmen erlaubt.

Ferner - ganz, ganz wichtig: Idealerweise soll der Besucher – im O-Ton – “keine Markierungen in den Räumen mit Lippenstift oder Kuli hinterlassen“. Und der Einweiser sagte etwas, dass noch deutlich wichtiger ist: Falls man in Panik gerät oder einen klaustrophobischen Anfall hat, kann man die Räume jederzeit durch die Notausgänge verlassen und wird dann von einem Mitarbeiter aus dem “Stück” geführt. Dann ist die Aufführung aber zu Ende.

In der Installation selbst durchläuft man einige Entwicklungen, die mit Zweifel, Wiederholung, Verlassen und Lenkung so beschrieben sind, dass man nicht allzu viel verrät.

Um es launig zusammenzufassen: Für etwa 15  Minuten zahlt man 8 Euro: Das ist deutlich günstiger als eine Minute Rechtsberatung durch Danni Lowinski. Und lohnt sich. Das Stück läuft noch bis zum 07.09.2014.

Umständlich: “Einladung zur gemeinsamen Nutzung eines AdWords-Kontos” annehmen

Eine Einladung zur gemeinsamen Nutzung eines AdWords-Kontos verschickt sich leicht. Die Einladung anzunehmen, sieht auch erst mal leicht aus, ist tatsächlich aber ziemlich kompliziert. Denn wenn man Pech hat und einfach drauflos klickt, hat man innerhalb kürzester Zeit ein neues Konto eröffnet, statt Zugriff auf ein bereits existierendes AdWords-Konto zu erhalten. Das ist nicht nur unnötig, sondern auch richtig ärgerlich, denn die dafür eingesetzte E-Mail-Adresse ist anschließend an das neue – ohne Absicht erstellte – AdWords-Konto gekoppelt und kann für ein anderes Konto nicht mehr verwendet werden (oder doch nur mit größerem Aufwand, s. letzter Absatz). Deshalb sollte man genau überlegen, was man tut, bevor man die Einladung zur gemeinsamen Konto-Nutzung annimmt – egal, ob es um einen Administrator-, Standard- oder einen einfachen Lesezugriff geht.

So funktioniert’s

Wenn ich auf den Link in der Einladungs-E-Mail klicke, öffnet sich ein Fenster, in dem folgende Angaben abgefragt werden:

1.    Ich habe eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, die ich bereits für Google-Dienste wie AdSense, Gmail, YouTube oder Google+ benutze.
2.    Ich verwende keinen dieser Dienste.

Klicke ich auf den zweiten Punkt, weil er den Tatsachen entspricht, leitet mich Google direkt weiter zur Eröffnung eines neuen AdWords-Kontos. Das bestehende Konto, zu dem ich eigentlich eingeladen wurde, ist für mich an diesem Punkt schon nicht mehr erreichbar. Damit das nicht passiert, muss ich also zwangsläufig den ersten Punkt anklicken. Das geht aber nur, wenn ich über eine E-Mail-Adresse verfüge, die ich bereits für ein Google-Produkt, nicht aber für Google AdWords verwende. Trifft das auf keine meiner E-Mail-Adressen zu, muss ich ein neues Google- bzw. Gmail-Konto einrichten und habe dann direkt eine Gmail-Adresse – ob ich das nun möchte oder nicht. Erst dann kann ich auf den ersten Punkt klicken und habe anschließend die Wahl zwischen folgenden Angaben:

1.    Ich möchte mein bestehendes Google-Konto zur Anmeldung in Google AdWords verwenden.
2.    Ich möchte ein neues Google-Konto mit einem Nutzernamen und einem Passwort erstellen, die ich nur für AdWords verwende.

Ein Klick auf Punkt 2 würde erneut bedeuten, dass ich ein ganz neues AdWords-Konto eröffne. Aber inzwischen habe ich ja vorgesorgt und verfüge spätestens jetzt über ein bestehendes Google-Konto. Deshalb klicke ich auf Punkt 1 und muss mich im nächsten Fenster mit der E-Mail-Adresse zu diesem neuen Google-Konto anmelden. Die Person, die mich zur Nutzung des AdWords-Kontos eingeladen hat, erhält daraufhin eine Mitteilung darüber, dass ich die Einladung angenommen habe und muss dies noch einmal bestätigen. Dann endlich erhalte ich tatsächlich Zugriff auf das AdWords-Konto, ohne gleichzeitig aus Versehen ein bis zwei neue Konten eröffnet zu haben.

E-Mail-Adresse im AdWords-Konto ändern

Jetzt kann es natürlich passieren, dass ich mit dem Annehmen der Einladung zwar alles richtig gemacht habe, aber zum Beispiel nach einiger Zeit merke, dass die E-Mail-Adresse, die ich verwendet habe, für diese Zwecke nicht mehr geeignet ist – aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht war ich voreilig und habe eben doch aus Versehen ein völlig unnötiges AdWords-Konto eröffnet… Ich möchte die Adresse jedenfalls ändern und frage mich, wie das wohl geht. In Google AdWords selbst ist nichts dergleichen zu erkennen. Die AdWords-Hilfe zeigt mir eine Anleitung, die in der Praxis leider ins Leere läuft, weil die Funktion einfach nicht vorhanden ist. Kein Wunder, so oft wie Google die Benutzeroberflächen ändert… Geht es also doch nicht? Doch, es geht! Und die wirklich hilfreiche und sehr ausführliche Anleitung dazu liefert webongo.