Danke Föhn!

Gefangen in der Wortspielhölle! Am 06. Mai 2009 prangte es an der U-Bahn-Haltestelle „Kalk-Kapelle“. Ein Nivea-Plakat schrie mich lautstark an:

DANKE FÖHN!

Ich glaubte, derlei Wortspiele in der Werbung seien mittlerweile polizeilich verboten. Es erinnerte mich an das Geflügelfachgeschäft in Marburg/Lahn, an dem ich jahrelang vorbei ging, und das einen tagein, tagaus mit einem zackigen „Puten Tag!“ grüßte. Bei einer Recherche erfuhr ich jedoch, das es sich keineswegs um die Wortspielhölle handelt, sondern darum:

Die Beiersdorf-Marke Nivea hat ihre Haarstyling-Linie überarbeitet und kommunziert dies ab sofort sowohl mit Above-the-Line und Below-the-Line-Maßnahmen.

Soso. Da bedanke ich mich föhn sehr für die Information und wünsche der Kampagne viel Erfolg.

Vielleicht fiel mir das Plakat nur deshalb auf, weil ich Marketing resp. Werbung gerne ein wenig kryptischer mag.

Absolutnie wszystko po…

Das linke Plakat verspricht, dass im Geschäft ABSOLUT ALLES FÜR 2,50 PLN zu haben ist. Das freut den potentiellen Kunden, aber was verspricht das zweite Plakat? ABSOLUT ALLES FÜR 5,00 PLN! Ja, was denn nun!? Sind das vielleicht nur Lockvogelangebote und im Laden hängen dann Plakate, die versprechen, dass ABSOLUT ALLES FÜR 20,- PLN zu haben ist…???

Foto: Jerzy Wojtas

Absolutnie wszystko po...

Riesenstart für den feynschliff blog ;-(

Bis jetzt habe ich – vor allem aus Zeitgründen – nie die Muße für einen eigenen Blog gehabt. Von vielen Seiten – von Kunden, aber auch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis – hieß es in den letzten zwei Jahren: „Das kann doch nicht angehen, die ‚unfeyn‘-Seiten sind ja ganz nett & unterhaltsam, aber Du brauchst auch einen eigenen Blog!“

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, nicht zuletzt aus o.g. Zeitgründen und dann habe ich mich eben doch weichquatschen lassen. Tja, und gestern habe ich mit meinem Blog begonnen, und schon heute die ersten Reaktionen… und die waren deutlich anders, als ich mir das vorgestellt habe. Durch den wechselseitigen Austausch mit dem Blog von rheinformat kam es wohl zu einem Fehler, einer Unachtsamkeit, einer „Dummheit“, sodass ein Artikel von netbuzzr 1:1 übernommen wurde, was den Urheber des Beitrages natürlich meinungsstark auf den Plan rief. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ihn nach der automatischen Übernahme des Artikels via Trackback absichtlich angepingt habe. Ich wollte ja schließlich auf die Quelle verweisen…

Wie heißt es so schön bei WordPress:

„Trackbacks sind Signale an ältere Blogsysteme, dass du sie verlinkt hast. Wenn du andere WordPress-Blogs verlinkst, erfahren sie davon automatisch durch Pingbacks, du musst gar nichts weiter tun.“

Hmmmh. Uff. Tja, das war jedoch nicht die einzige Kalamität. Auch einen anderen Artikel hatte ich quasi komplett übernommen. Und das Wort „Datendiebstahl“ fiel. Verdammt!

Ich antworte dem Herrn, der zurecht aufgebracht war, u.a.:

„Tja, und mit diesem Blog habe ich dann – ohne allzu intensiv die Materie in toto durchdrungen zu haben – gerade erst (wohl viel zu voreilig) begonnen. Und ich war, ob Sie es glauben oder nicht, der Ansicht, dass ein Link auf Ihren Blog als Referenz ausreichen würde.“

Nicht nur der miese Start ärgert mich maßlos, sondern etwas ganz anderes:

Ich stehe ja gerade für Authentizität und originelle eigene Texte und bin bekannt dafür, Aufträge auch abzulehnen, wenn der Anfragende oder potentielle Auftraggeber (m/w) so etwas sagt wie:

„Ach, da brauchen wir kein Briefing, da müssen sie nicht viel recherchieren. Humbug, viel zu umständlich! Kopieren Sie doch einfach was von einer anderen Website und modeln das ein bisschen um. Hauptsache, ich stehe ein bisschen weiter oben bei Google.“

Insbesondere vor diesem Hintergrund war das miserable Feedback nach nur einem Tag natürlich direkt ein Schlag in die Magengrube. Jetzt heißt es, ich sei „kleptokreativ“ (freundlich ausgedrückt) – als rapid response habe ich erstmal alle Artikel, die nicht direkt von mir stammen, sofort von der Seite genommen. Und kann mich an dieser Stelle nur noch mal entschuldigen!

Und, so sieht es wohl aus, ich muss mich noch einmal deutlich intensiver mit der Blogmaterie beschäftigen. Und danach dann den Blog-Reset-Knopf drücken. SEO, Onlinetexte und Google-Adwords-Kampagnen, für die man bezahlt wird, scheinen deutlich einfacher zu sein als aus Hobbygründen einen Blog zu betreiben. Vor allem wenn man mit dem Comment noch nicht vertraut ist.

Das hole ich nach und komme wieder.

Mit meinen Artikeln!

Strange – Schauspiel oder Marketing….?!

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Dieses Video fand ich am Sonntagmorgen auf  YouTube…. und mir stellt sich heute immer noch die Frage:

Ist es reines Schauspiel, probt da jemand für das Ein-Mann-Theaterstück „Monstermann“ oder wird ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung viral beworben?

Und falls es sich um Werbung handelt – was soll befördert werden?

Ritalin? Strumpfhosen? Ich bleibe der Sache auf jeden Fall dicht auf den Fersen.

Ein Wort fiel mir bei Laufzeit 0:14 min. auf: Der Monstermann ruft „Medion!“.

Vielleicht ist dies ein erster Hinweis…?!

Kinderhandel im Supermarkt

Am Schwarzen Brett eines Supermarktes tun sich Abgründe auf: Ganz unscheinbar wird hier gleichzeitig Kinderhandel UND Drogenmißbrauch betrieben.

Foto: Eicke Körner-Möhring

babybjoern