09.11.1989: Der Mauerfall

Nicht nur Google hat am heutigen Tage die Suchmaske dem weltbewegenden Geschehen vor 20 Jahren angepasst:

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Eigentlich sollte es uns alle bewegen. Es war: ein verrückter Tag! Ein glücklicher Tag. Eine Zeitenwende. JEDER, wenn er oder sie alt genug ist, weiß noch ganz genau, was er oder sie an diesem Tag getan hat. Es ist vergleichbar mit 9/11, auch da hat sich in nahezu jedes Gehirn gebrannt, wo er oder sie war.

Startete man eine Umfrage, könnten 95 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – so sie alt genug waren – noch genau antworten, wo sie waren, wie sie die Nachricht von Günter Schabowski („REISEN NACH DEM AUSLAND – SOFORT, UNVERZÜGLICH“) aufnahmen, was sie dachten.

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Ob jeder den historischen Moment und die Tragweite erfasste – fraglich. Und auch wenn die Einheit noch nicht vollendet sein mag, auch wenn man vortrefflich streiten kann über das WIE in WIEdervereinigung, ein geteiltes Volk kam zusammen und begegnete sich.

Es war ein TAG DER GROSSEN, GROSSEN FREUDE!

Die 500. Folge von „Zimmer frei!“

„Ich hatte immer vor Rock-Musik gewarnt!“ (Dr. Götz Alsmann)

Nach anderthalb Jahren gelang es dem Praktikanten also endlich einmal, Zuschauerkarten für „Zimmer frei!“ zu erhalten. Nach 1992, als ich damals der Sendung „Schmidteinander“ beiwohnte, das zweite Mal, dass ich bei der Aufzeichnung einer Fernsehsendung dabei sein durfte… die 2000er-Sendung „Risiko“ zählt nicht, denn da war ich ja irgendwie auch Akteur.

Die Anreise zum WDR gestaltete sich erfreulich, bis kurz vor Bocklemünd konnte ich die Überraschung für Frau Feynschliff aufrecht erhalten und dann gab ich direkt alles zu… Und die Karten für „Zimmer frei!“ erfreuten auch meine Begleitung…. Sie hatte irgendwie eine Ahnung und wir großes, großes Glück, an die Karten gekommen zu sein, denn, wie es auf der Homepage so treffend heißt:

Auch mir ist klar: Mit diesem Verfahren schaffen wir keinen einzigen zusätzlichen Zuschauerplatz, und die Wahrscheinlichkeit, ZIMMER FREI vor Ort mitzuerleben, liegt nach wie vor auf Lotterie-Niveau.

Wir hatten also im Lotto gewonnen. wdr_bocklemuend_2_kleinUm 18.36 Uhr versammelten sich alle am WDR-Empfang. Ich hatte den Eindruck, dass die anderen Zuschauer mich meiner Frisur wegen intensiv musterten, aber das mag auch Einbildung gewesen sein. Ich kann ja nicht die ganze Zeit ein Schild um den Hals tragen: „Liebe Leute, diese Frisur habe ich seit 23 Jahren, ich kann nichts dafür, dass sie der  von Götz Alsmann so ähnelt“. Das „Carl muss Kommissar werden“ Din-A-4-Plakat für die Abstimmung dagegen hatte ich dabei.

Die Sanitäranlagen im Eingangsbereich des WDR stammen offensichtlich aus den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Es ist verdammt warm, mittlerweile harren etwa 100 Personen der Abholung ihrer Karten. Und auch die GEZ ist mit einem „Büro für Teilnehmerberatung“ prominent vertreten. Schade, dass damit ein Schatten auf den Ausflug fällt. Aber wenigstens kenne ich jetzt endlich das Leitbild des Senders WDR:

„Wir machen Programme für alle – unabhängig, unverwechselbar und wertvoll“.

Justameng, als ich das Leitbild im Bild festhalten möchte, spricht mich eine Dame an, „Susanne“, die geistig scheinbar etwas „gehandicapt“ ist und schon alle Menschen im Wartebereich ansprach („Warum sind Sie hier? Wo kommen Sie her? Was wollen Sie hier?“). Sie spricht also auch mich an und da sie entwaffnend ehrlich ist, kommt sie sehr schnell auf meine Frisur zu sprechen. Ich erkläre ihr bezüglich meiner Frisur, dass ich die tragen müsse, weil ich der Neffe von Götz Alsmann sei. Dies will sie nicht glauben, zeigt mir ihr Bild von „Götzimausi“ (das sie einem Marienbildchen vergleichbar im Portemonnaie trägt), zückt ein ausgeschaltetes Funktelefon und simuliert ein Telefonat mit Herrn Dr. Alsmann, in welchem sie meine Angaben überprüft.

Nachdem sie mir erklärt, Götz Alsmann habe meine Angaben bestätigt, erkläre ich mich und gebe die Dehnung der Wahrheit zu: Als guter Katholik könne ich eben mit dieser Lüge nicht leben. Madame ist irritiert und wendet sich rasch der investigativen Befragung weiterer Zuschauer zu. Frau Feynschliff ging zu Beginn davon aus, dass „Susanne“ womöglich zum WDR-Personal gehöre, ich verordnete es eher in der Liga „bedingungsloser Fan“ plus, hüstel, „betreutes Wohnen“.

Feynschliff und der Praktikant stehen also vor der Schleuse ins WDR-Studioland…

alles_unterschrieben_partUm 19.04 Uhr – nachdem wir unsere Eintrittkarten direkt unterschrieben & die Bildrechte abgetreten haben,  stehen wir in der Schleuse, um das Studio-Gelände zu betreten. Erste Gerüchte machen die Runde, Hubertus Meyer-Burckhardt solle der Gast sein – das wäre sehr erquicklich. Feynschliff stellt die richtige und wichtige Frage:

„Hoffentlich ist es kein schlimmer Gast – Witta Pohl oder so“.

Dann geht’s endlich los. Wir gehen im Entenmarsch, einer blondierten Dame vom Sicherheitsdienst folgend, ins Studio BS 4. Dort angekommen geben wir unsere Jacken und Taschen ab – einige zusammen mit der Eintrittskarte, was ein erneutes Anstellen bedeutet 😉 – und wir schaffen es noch, eines der dort ausgeschenkten „Anheizerkölsch“ (Gaffel) zu erhaschen. Dann gehen wir hinein und nehmen unsere Plätze auf grauen, unbequemen Klappstühlen der Marke „sander seating“ ein.

Das Studio ist deutlich größer als erwartet, und auf einer Tafel prangt mit Kreide eine „500“. Anscheinend – ohne es zu wissen und beeinflusst zu haben – werden wir Zeuge der 500. Sendung von „Zimmer frei!“ – ein recht erfreulicher Zufall.

Die Stühle sind alles andere als bequem, aber das muss man in Kauf nehmen, wenn man einem solch historischen Moment beiwohnen darf. „Susanne“ vom Eingang macht mit einem lauten und stadionesken „Christine – ohoh, Christine, ohohoho!“ auf sich aufmerksam. Sie schiebt ein kryptisches „Fangt an, das geht alles auf die Sendezeit!“ hinterher.

Die Dekoration im ersten Stock erinnert ein wenig an „Schwarzwaldmädel und Lodenjunge“, es könnte aber auch eine Schwälmer Tracht sein. Zwar haben wir immer noch keine Ahnung, WER der Gast sein wird, aber diese Deko passt nicht zu Witta Pohl und dies beruhigt uns. Wer jedoch ist so volkstümlich? Von der Konserve wird Alsmann-Musik gespielt. Kommen heute etwa wieder die Wildecker Herzbuben? Marianne & Michael? Nee, meines Wissens waren die schon Gast bei Zimmer frei. Es ist warm im Studio, doch nicht so warm wie befürchtet. Ein weiteres Indiz, das Hinweise auf den Gast geben könnte: Es steht Whisky und Wurst auf dem Tisch. Diese Vorliebe haben aber einige Menschen, die aus Funk & Fernsehen bekannt sind und so kommen wir mit unserer Spekulation nicht kriegsentscheidend weiter.

Wer ist wohl heute der Gast der Sendung?

Wir zählen kurz die Reihen – sechs Zuschauerreihen á 25 Zuschauer bedeuten 150 Menschen, die im Studio versammelt sind und sich sehr freuen, als Christine „Oh-ho“ Westermann zum Einheizen die Bühne betritt: Applaus! Sie bestätigt unsere Vermutung:

„Sie werden heute Zeuge eines historischen Ereignisses – die 500. Sendung!“

Dann fragt sie, wer die Sendung noch nicht kenne; eine Person von 150 meldet sich und teilt mit, er sei wegen seiner Frau mitgekommen, die die Sendung regelmäßig verfolge. Und da man 27 Jahre verheiratet sei (Applaus!!), folge er seiner Frau natürlich ohne weitere Erklärungen. Christine ist davon sehr angetan. Danach gibt sie den Zuschauern noch einen Tipp für das „Bilderrätsel“ und führt aus, dass für die Gäste beim Bilderrätsel immer das „behütete Blamieren“ gelte und daher schadenfrohes Gelächter aus dem Publikum angebracht sei. Frau Westermann bestätigt auch live den sehr, sehr sympathischen Eindruck aus dem Fernsehen.

Endlich: Auftritt von „Götzimausi“!

Dann kommt Herr Alsmann und – nach meinem Dafürhalten – brandet infernalischer Applaus auf. Rampensau Alsmann ist mit diesem jedoch alles andere als zufrieden und erklärt die drei Stufen des „Zimmer frei!“-Applauses (klatschen, trampeln, johlen). Kurz skizziert er noch die Strafen, die Menschen zu erwarten haben, die ihr Mobiltelefon nicht ausschalten und kommt dann auf die Notausgänge zu sprechen, die man im Falle einer Katastrophe benutzen soll…. Seine Aufzählung von Katastrophen endet mit „3. Massenbeschneidungen und 4. BAP-Konzerten“… Kurz erwähnt er noch, dass die Bilder der Sendung am Sonntag ausgestrahlt werden und sich alle vergewissern sollten, dass sie neben der Person sitzen, neben der sie auch im Fernsehen gesehen werden möchten. Oder man solle jetzt noch die Chance nutzen, sich umzusetzen, falls man zu Hause erzählt habe, man gestalte den Abend anders. Bei der letzten Sendung habe es bei dieser Ankündigung so viele Rochaden und Umplatzierungen gegeben, dass sich Götz Alsmann an den „Sauerlandstern“ erinnert fühlte. Ich lache etwas zu laut und Alsmann spricht mich direkt an:

„So wie Sie lachen, sind Sie bestimmt Stammgast im Sauerlandstern, Sie kamen mir gleich so bekannt vor!“

Touché. Ich glaube, ich werde sogar rot. 😉

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Dr. Alsmann ließ übrigens beim Warm-Up nie den Respekt vor dem GEZ-Zahler vermissen, auch wenn andere dies behaupten!

Das Gerücht verfestigt sich: Der heutige Gast ist Hubertus Meyer-Burckhardt. Begründung dafür: Götz Alsmann wollte mal wieder richtig viel „Ahle Worschtd“ essen. Götz liebt sie und isst sie auch während der Sendung fast ununterbrochen, während Frau Feynschliff immer mehr Hunger und Heimweh bekommt.

Häme – Hämerich – Hämeneutiker!

Noch einmal lache ich zu auffällig, als es um das Substantiv von „Häme“ geht resp. denjenigen geht, der Häme ausübt. Meyer-Burckhardt und die charmante Frau Westermann denken laut & spekulieren über „Hämerich“ (!). Götz Alsmann sagt genau das, was ich mir als Humorverbrecher in dem Moment natürlich auch denke: „Hämeneutiker!“. Ich lache laut auf, Götz zeigt in meine Richtung und stellt fest: „Ah, ein Intellektueller!“ Nach diesem Ritterschlag kann einfach nichts mehr schief gehen.

Es ist spannend, Dinge zu sehen, die man im TV nicht sieht…

Während des Interviews von Christine zieht sich Götz in eine Ecke rechts von der Zuschauertribüne zurück und isst mit großer Freude weiterhin „Ahle Worschtd“. Am Ende der Sendung halte ich noch das „Wir fordern Kommissar Carl!“-Schild mit der grünen Karte hoch, aber es ist nicht wirklich zu erkennen.

Alles in allem eine sehr, sehr gelungene Veranstaltung, und ich hoffe, bald wieder Zuschauerkarten für „Zimmer frei!“ ergattern zu können.

Dann werde ich aber eine Kopfbedeckung tragen.

Wer?

Der Praktikant

Die schönste Werbung der Welt…

Auch mit analogen Datenträgern kann man viel bewegen & aussagen:

Aushang in der Kölner Bank e.G.

Aushang in der Kölner Bank e.G.

Die schönste Stadt der Welt verdient eine Bank, die die Menschen vor Ort kennt und versteht.

Die schönste Werbung der Welt für Köln, die bescheidenste Stadt der Welt!

Literatur-Nobelpreis 2009 für Herta Müller!

… es hat ja schon Tradition, die Entscheidungen der Stockholmer Akademie nicht immer und sofort nachvollziehen zu können.

Und 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, mag es – neben der Literatur selbst – Gründe für diese Entscheidung geben. Der Nobelpreis für Literatur geht also an Herta Müller. Aber wie immer sind da auch Menschen, die dieses Votum eben nicht nachvollziehen können und sich zu launigen Stellungnahmen entschließen. In diesem Fall war es Proto-Kommissar Carl, der sich meinungsstark äußerte:

Ich habe bei Böll nicht geweint, ich habe bei Grass nicht geweint, nicht einmal bei Jelinek habe ich geweint. Aber bei Herta Müller, da weine ich. Sie können nicht lesen, diese Schweden. Sie können es einfach nicht. Von Rudolf Eucken bis Herta Müller, sie können es einfach nicht.

Diese Worte lasse ich jetzt erst einmal auf Euch und mich wirken. Und muss mir demnächst mal wieder „Schtonk!“ anschauen.

Wer fordert folgerichtig den Literatur-Nobelpreis 2010 für Joachim Lottmann (für das Gesamtwerk und seine Reiseberichte aus Indien)?

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Der Praktikant

Endergebnis der Umfrage: Ist Köln so häßlich?

Am 28. Juli 2009 startete der Praktikant die Umfrage „Ist Köln so häßlich?“ bei twttpoll. Diese lief bis gestern und hier sind diebei n=44 natürlich nicht repräsentativenErgebnisse:

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14%:  Ja, völlig unstrittig: Hässlich wie die Nacht!

18%: Schöne Menschen, aber leider total verbaut.

23%: Nein! Keine Schönheit aber dafür mit Hätz & Siel.

23%: Soooo hässlich nicht, aber viele Wiederaufbauverbrechen

23%: Köln ist eine wunderschöne Stadt!

Das bedeutet unterm Strich, dass 64 Prozent – bei allen Wiederaufbauverbrechen & Verbauungen – der Meinung sind, dass Köln eine lebenswerte Stadt ist.

Überraschenderweise sind 23 Prozent, also 10 Teilnehmer (m/w) der Meinung, Köln sei „eine wunderschöne Stadt„, 6 Menschen entschieden sich meinungsstark für „Häßlich wie die Nacht“.

Wie immer gilt: Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

 

 

Carl möchte auch „Tatort“-Kommissar werden!

Auf seinem Twitter-Account als auch auf seinem Blog, unterstreicht Michael Jäger seine Bewerbung 2.0, seine Ambitionen,  neuer Tatort-Kommissar zu werden. Dies teilte der Praktikant einem Freund mit, der eher twitteravers ist (ja, auch das gibt es noch am Ende der Nuller Jahre!).

Dieser wiederum untermauerte ebenfalls sehr deutlich seinen Anspruch („Ich wäre ein großartiger Kommissar“), so daß ich nicht umhin komme, seine Bewerbungs-E-Mail samt Fundamentalkritik hier wiederzugeben:

Ich will auch Tatort-Kommissar werden!

Möglichst mit Johanna Wokalek als Assistentin. Bin Hesse, Tatort-, Derrick– und Kommissar-erfahren.

Würde unseren Einsatzort natürlich nach Hessisch-Lichtenau verlegen. Immer nur Frankfurt und Bembel und Fixer will ja keiner sehen. Ahle Worscht, Elch „Pupsi“ und Landalkoholismus ist heute das neue heiße Ding.

Die glotzäugige Kuh und der Led-Zeppelin-Fan aus der Zone haben die Nase voll, Christoph Waltz hatte ja schon zugesagt, ist sich jetzt aber zu fein dafür, nachdem er bei Tarantino ein bißchen vor der Kamera rumhampeln durfte.

Dabei nimmt der Tarantino doch jeden, siehe Til Schweiger.

Ich wäre ein großartiger Kommissar. [Hervorhebung DP]

Erstens: Ich habe nur zitiert.

Zweitens: Das ist doch mal eine meinungsstarke, helle & schnelle Bewerbung, findet

Der Praktikant

P.S.: Wer Carls Bewerbung unterstützt, kann dies per Kommentarfeld gerne (kund)tun. Der Praktikant wird die Liste dem Hessischen Rundfunk übergeben.

„Human Resource und Social Media“-Meeting in Köln

feynschliffs Praktikant nahm in seiner Erwerbsarbeitsrolle an der dankenswerterweise von Humancaps-Gründer Lutz Altmann (@humancaps) initiierten Abendveranstaltung „Human Resource und Social Media“ (#hrsmm) – im Rahmen der „Zukunft Personal“ in Köln teil. Per E-Mail schickte er folgende Zusammenfassung, die ich hier ungekürzt widergebe:

Man traf man sich im Mongo’s (wird so geschrieben!) und verbrachte einen gleichermaßen kurzweiligen wie informativen und interessanten Abend.

Die Veranstaltung war eine runde Sache: Es war einfach erquicklich und in jeglicher Hinsicht positiv, die Realpersonen hinter den jeweiligen twitter-Accounts kennenzulernen. Und sich einfach einmal intensiv und frei über die individuellen Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten von Social Media – mit einem Schwerpunkt auf twitter – im Recruiting resp. bei der Personalbeschaffung auszutauschen.

Meinungsstark formuliert: Der Abend war wohl auch deshalb so angenehm, weil bei allem web 2.0-Engagement, richtige Menschen dahinter steckten, die auch ein Leben jenseits der Digitalität führen. Mit denen man – hochanalog bei einem Kölsch oder einer Cola – auch einige anregende Unterhaltungen führte. Es war wirklich ein sehr netter Abend, das liegt wohl auch daran, dass – polemisch verkürzt – bei Twitter weniger Leute im NERDsmantel aktiv sind 😉

Und einige Analogpoken, sogenannte „Visitenkarten“ habe ich auch verteilt. Und mir diese Geschichte mit den Poken endlich mal anschaulich & kompetent erklären lassen.

Das Bildmaterial, ein paar Schnappschüsse des Abends finden sich hier, dort, hier und da.

Teilnehmer waren unter anderem: @schmitz @ipotentials @humancaps_media @kubinho @humancaps_wien @wollmilchsau @atenta @chrisjoost @karrierebibel @universalus @achelm @humancaps_pr @marcushendel @kununu_bra_boys @gdi7

Beste Grüsse, der Praktikant.

Tja, wenn man das so liest, dann sollte feynschliff vielleicht auch mal diesen digital-meets-analog– (oder umgekehrt) Veranstaltungen beiwohnen und sich direkt einmal den nächsten Twittwoch blocken. Das scheint es wert zu sein.

Kronkorken 2.0 – die freche Moderne

Am Freitag fiel es dem Praktikanten, am ganzen Körper vor Abscheu und Wut zitternd, auf: Die Mühlenkölsch-Brauerei hat neue Kronkorken für Ihre 0,5l-Flasche Format „Alte Bundesrepublik“. Wutentbrannt twitterte ich:

Ja ist denn die ganze Welt verrückt geworden? MÜHLENKÖLSCH in Flaschen hat jetzt normale Kronkorken! Wo ist die Schönheit geblieben?!

 muehlen_koelsch_ist_oettinger

Normale, effe, wie man im Rheinland sagt, Kronkorken, die an ein Bier aus dem Preiseinstiegssegment wie zum Beispiel Oettinger erinnern. Das ist die Moderne, das ist die Kostenersparnis, das ist die Zeit, in der das Wahre, Schöne, Gute nicht mehr zählt. Auch hier kommt es ja zu allererst auf den Inhalt an – aber das Auge trinkt mit. Verkauft wird das ganze als „Relaunch„. Erschütternd.

Wer ist empört über die neuen Kronkorken und entblödet sich auch nicht darüber einen – mit feynschliff unabgestimmten – Blogbeitrag zu verfassen? Richtig:

Der Praktikant

Der DBLocator!

Karsten Sauer hat in seinem Blog auf eine famose & großartige twitter-Anwendung hingewiesen, die vor allem für DB-Vielfahrer & Fernreisende interessant ist: Der DBLocator.

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Ich zitiere dazu Sportsfreund Sauer:

1. Einfach dem @dblocator folgen und 2. bei passender Gelegenheit einen Tweet absetzen der die Zugnummer und dem Hashtag #dbl enthält und wenn ein anderer das gleiche innerhalb der letzten 2 Stunden getan hat erhalten beide ein entsprechendes @reply.

Gutes (!) Beispiel: ‘Sitze gerade im ICE572 und lese FRA-MUC-FRA #dbl’

That simple! Großen Dank an @calibanatspace!

Details zum DBLocator gibt es auf http://twitterdblocator.appspot.com/

Eine wunderbare Anwendung, deren Bekannheit & Verbreitung einfach gefördert werden muss! Vor allem, wenn’s mal wieder länger dauert. Findet:

Der Praktikant

Kommunikationsinstrument Brötchentüte (2)

Tja, manchmal reichen wenige Worte: Was die Bundesregierung kann, kann vodafone schon lang!

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Wer nahm die Brötchentüte aus einer Bäckerei heute mit und ein Photo davon auf?

Der Praktikant