GROSSSTADT IN DER GROSSSTADT – 100 Jahre GAG

Inspiriert von der morgendlichen Lektüre des Stadtanzeigers zum Thema Kaufhof und der Aussage von Barbara Moritz, “Kalk hat Potenzial. Ich glaube, der Stadtteil liegt demnächst im Trend.”, machte sich der feynschliff-Praktikant, der Hauptberuf ließ es diesmal zu, auf den Weg zur Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre GAG“ im Bürgeramt Kalk.

Obwohl die Uhrzeit nach meinem Dafürhalten nicht so arbeitsnehmerkompatibel war, hatten sich doch etwa 20 Menschen im Bürgeramt eingefunden. Nach ein paar Grußworten von Bezirksbürgermeister Markus Thiele hatte Sybille Wegerich, Vorständin der GAG, das Wort. Im Rahmen ihrer sehr charmanten – sowie Geschichte und Zukunft der GAG-Projekte verknüpfenden – Rede, ist mir vor allem eine Formulierung in Erinnerung geblieben, Kalk sei ein…

Mit diesem Attribut kann ich gut leben. Es gilt weiterhin: Schäl Sick is‘ schick! Die lokale Politprominenz war im „charmanten Underdogstadtteil“ ebenfalls gut vertreten und betrachtete nach der Ausstellungseröffnung die wirklich großartigen Bilder. Schöne Werke, es spricht von viel Weitblick, dass die GAG frühzeitig die Siedlungen und Bauten fotographierte.  Großformatige Aufnahmen, die einen auf eine Zeitreise – vor allem – in die Zwanziger und Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts nahmen.

Ich hatte – neben anderen erquicklichen Gesprächen zu kalkzentrischen Themen – auch die Gelegenheit, endlich mal mit Bezirkbürgermeister Thiele zu plaudern; das war sehr angenehm, wir tauschten uns informell zur Rollatordemo im Juli aus. Doch einen Kommentar konnte ich mir dann irgendwie nicht verkneifen:

Wobei ich es wirklich nur modisch – und nicht politisch meinte, Herr Thiele! Wer kann den Besuch dieser Ausstellung bis zum 21.11.2013 nur mit Nachdruck empfehlen?

Der Praktikant

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