Diese Brauerei kannte ich noch gar nicht!

Man steht in der Bahn.

Man sieht bekannte kölsche Piktogramme…

Und sieht sich das Ganze darauf hin genauer an…

Und denkt: “Kölnisches Stadtmuseum? Hmmh. Diese Brauerei kannte ich noch gar nicht!

Wer denkt so?

Der Praktikant.

11.11.’11: Der verrückteste Tag des Jahres?!

Vergangene Nacht ist auch noch ein Sack Reis in China umgefallen…

Wer zieht den Hut vor soviel substantiellem und inhaltlich relevantem Journalismus?

Der Praktikant.

So lecker kann Marmelade wohnen.

Der feynschliff-Praktikant ist auf dem Weg zur Haupterwerbsarbeit und sieht frühmorgens dieses Plakat:

Das scheint die schlimme Idee, ein GAG, eines 14-jährigen Schülerpraktikantens zu sein.

Oder die finale Absegnung dieser Werbung scheint rund um den Aschermittwoch dieses Jahres gefallen zu sein. Wer möchte in einem Fettgebäck wohnen? Vor allem die Klinke auf dem Berliner (Kreppel, Pfannkuchen) … und diese Tagline… es ist alles so, so, so…. KÖLSCH!

Oder wie es launig auf Facebook diskutiert wurde: “Die Deadline für den Art Director war Aschermittwoch 8:00 Uhr, und alles was irgendwie greifbar war, war ein angebissener Kreppel Berliner vom Rosenmontag…”, “ ‎…und die ganze Mannschaft war noch besoffen.”

Wer teilt diese Meinung?

Der Praktikant

Update: Die Internetkampagne bedient sich der gleichen Berliner-Türklinken-Marmeladen-Bildsprache. Sogar animiert. Und wie geschmackvoll wirbst Du?

Die Schnapsfabik ist weg!

Bei einem Sonntagsspaziergang durch das Veedel erblickte der Praktikant… erst einmal gar nichts. Nichts. Eine Brache. Der Abriß war mir völlig entgangen. Wo früher die Schnapsfabrik war, und der großartige Kaugummiautomatenmann, da war: Nichts! Nur dieses Schild:

 

“Kalk kommt!!!”

Das ist ja völlig unstrittig. Aber so schnell? Und so gewaltig. Wer schlägt jetzt mal im Brockhaus (Print) das Stichwort “Gentrifizierung” nach? Richtig:

Der Praktikant.

Wortspielhölle Köln!

Dachte man schon im letzten Jahr, es könne nicht noch viel schlechter werden…

becher_ist_das

… so belehrt einen das Karnevalsmotto, das Sessionsmotto für 2011 (“Köln hat was zu beaten!”), wieder mal eines Becheren:

koeln_hat_was_zu_beaten

Wer wählt die 555-Humorpolizei?

Der Praktikant

20 Jahre Bürgerhaus Kalk

Heute findet also die große Feier statt: 20 Jahre Bürgerhaus Kalk.

20_jahre_buergerhaus_kalk

Moderiert wird die Veranstaltung von Sabine Putzler.

Das ist ein Besuchsbefehl für alle Kölnerinnen & Kölner rechts des Rheins (die anderen trau’n sich ja eh nich’).

Wer ruft auf?

Der Praktikant


Designmutation oder -evolution? Bieretikett 2.0

Vor geraumer Zeit wies ich ja darauf hin, dass mir persönlich der Relaunch der Mühlenkölsch-Flaschen und Kronkorken nicht gefalle. Doch die ganze Tragweite wurde mir erst am letzten Samstag bewusst, als mich nichtkölsche Gäste, die das neue Design noch nicht kannten, darauf hinwiesen, wie sehr sich das Etikett geändert habe.

Also schaute ich es mir ganz genau an, zu Vergleichszwecken hatte ich ein altes Etikett behalten und piddelte sorgfältig einen neuen Mühlenkölschaufkleber ab. Hier der Vergleich im Bild:

evolution_oder_mutation

Meine Meinung: Das satte Grün ist perdu. Verdammte Moderne. Was meint Ihr: Wie findet Ihr das neue Mühlenkölsch-Etikett? Und heißt es “Relaunch” oder “Redesign” in Bierzusammenhängen? Fragt sich

Der Praktikant

Zynische Werbung in der Kölner U-Bahn

Gestern Abend glaubte ich, ein Plakatierer habe sich einen derben Scherz erlaubt. Oder ich habe mich einfach verguckt. Denn so viel Zynismus hätte ich wirklich nicht erwartet… Folgende, mich etwas verstörende Werbung für den “Tag der Archive” (!) lachte mich teuflisch in der Kölner U-Bahn (!!), Linie 9, an:

koelner_ubahn_werbung_01032010

Ist das Zynismus, fehlendes Einfühlungsvermögen oder einfach doppelt gebrochene Ironie?? Oder hat da jemand ein “interessantes” Gespür für Timing?

Morgen jährt sich zum ersten Mal das U-Bahn-Unglück vom 03.03.2009. Und wer kann diese Werbung – selbst nachdem er einmal darüber geschlafen hat – immer noch nicht richtig einordnen?

Der Praktikant.

Der Kaugummiautomatenmann an der Schnapsfabrik…

… was wie der arg gekünstelte Titel eines modernen Lyrikbandes (Melusine: Kraweel, kraweel!) klingt, ist einfach nur die treffende Beschreibung eines spannenden Graffito, das sich dem Praktikanten bei einem sonntäglichen Verdauungsspaziergang durch Kalk nach einem non-frugalen Frühstück im Schlechtrimen bot:

Der Kaugummitautomatenmann an der Schnapsfabrik, 31.01.2010

Der Kaugummitautomatenmann an der Schnapsfabrik, 31.01.2010

Und Gentrifizierung hin, Hipness her:

In Kalk lassen sich immer wieder ein paar Preziosen entdecken. Und sei es ein Kaugummiautomatenmann an der Schnapsfabrik (heißt wirklich so). Darüber hoch erfreut ist:

Der Praktikant

Zwiebelturm in Köln!

Gestern gelang dem Praktikanten ein Schnappschuss, der die Existenz eines Zwiebelturms in Köln dokumentiert!

Zwar heißt es bei wikipedia,

Zwiebeltürme sind in Deutschland hauptsächlich in den südlichen Bundesländern, in Österreich und im italienischen Südtirol verbreitet, in denen der Katholizismus vorherrschte. Sie sind typische Merkmale barocker Kirchen. Weltweit bekannt sind Zwiebeltürme bei orthodoxen Kirchengebäuden in Ländern der ehemaligen UdSSR und Bulgarien.

… aber mir gelang es, fotographisch den Gegenbeweis anzutreten:

zwiebelturm_in_koeln

Wer wünscht einen schönen ersten Advent?

Der Praktikant.