{"id":102083,"date":"2018-02-22T13:44:22","date_gmt":"2018-02-22T12:44:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/?p=102083"},"modified":"2024-12-23T12:40:17","modified_gmt":"2024-12-23T11:40:17","slug":"patient-koeln-wie-steht-es-um-unsere-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/patient-koeln-wie-steht-es-um-unsere-stadt\/","title":{"rendered":"Patient K\u00f6ln \u2013 Wie steht es um unsere Stadt?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-102093 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich-200x150.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich-200x150.jpg 200w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich-450x338.jpg 450w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-0-Der-Eingangsbereich.jpg 1632w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei diesem <strong>Titel und<\/strong> der <strong>Fragestellung<\/strong> mussten wir das Verlagshaus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kiwi-verlag.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><strong>Ki<\/strong>epenheuer &amp; <strong>Wi<\/strong>tsch<\/a> nat\u00fcrlich\u00a0aufsuchen und wurden noch vor der Veranstaltung mit einem sch\u00f6nen <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BffPcUIgfNl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Blick auf Dom<\/a> &amp; Halbmond belohnt. Im Rahmen von regelm\u00e4\u00dfig-unregelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Diskussionsveranstaltungen (<em>und auch das obligatorische\u00a0<strong>Pitterm\u00e4nnchen<\/strong> durfte nicht fehlen!<\/em>) n\u00e4herte sich der KiWi-Verlag diesmal, bei der siebten Veranstaltung, dem <strong>Patienten K\u00f6ln<\/strong> und der Frage: <strong>Wie steht es um unsere Stadt?<\/strong>\u00a0Um das Fazit der knapp anderthalb Stunden vorwegzunehmen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es steht sehr, sehr schlecht um <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/online-marketing\/social-media\/endergebnis-der-umfrage-ist-koeln-so-haesslich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00f6ln<\/a>, und doch ist noch nicht komplett <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/karnevalsausgabe-oder-etikettrelaunch-bei-suenner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hopfen &amp; Malz<\/a> verloren!<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<strong>Aus einem Pisspott kannst du kein Mokkat\u00e4sschen machen.<\/strong>\u201c (Biggi Wanninger zit. n. Christine Westermann)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem <a href=\"https:\/\/twitter.com\/schomberg\/status\/966381068805865472\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><strong>Podium<\/strong><\/a> waren:\u00a0<strong>Stephan Gr\u00fcnewald<\/strong>, Diplom-Psychologe, Mitbegr\u00fcnder des renommierten <a href=\"https:\/\/www.rheingold-marktforschung.de\/ueber-das-rheingold-institut\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">rheingold Instituts<\/a> und Autor, u. a. von \u00bb<a href=\"https:\/\/www.kiwi-verlag.de\/buch\/koeln-auf-der-couch\/978-3-462-03814-9\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">K\u00f6ln auf der Couch<\/a>\u00ab, und <strong>Joachim Weiner<\/strong>, Soziologe und ehemaliges Mitglied der Initiative \u00bb<a href=\"http:\/\/www.stadtrevue.de\/archiv\/artikelarchiv\/2290-den-dschungel-lichten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" class=\"broken_link\">K\u00f6ln kann auch anders<\/a>\u00ab. Die\u00a0Moderation\u00a0oblag <strong>Helga Frese-Resch<\/strong> (die einen &#8211; wie man im Laufe der Veranstaltung erfuhr &#8211; <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Karnevalsknigge-Feiern-wie-echten-K\u00f6lschen\/dp\/3462041487\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Karnevals-Knigge<\/a> in 5. Auflage geschrieben hat) und <strong>Lutz Dursthoff<\/strong>, beide Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch. Der Imi und Nichtrheinl\u00e4nder Dursthoff konnte auch als einziger das Wort \u201e<a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/allgemein\/koelner-komment\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Stadtarchiv<\/strong><\/a>\u201c <a href=\"https:\/\/twitter.com\/schomberg\/status\/966384435988975622\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">korrekt aussprechen<\/a>\u00a0&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-2-Das-Podium-21022018.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-102085\" src=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-2-Das-Podium-21022018.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-2-Das-Podium-21022018.jpg 1088w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-2-Das-Podium-21022018-450x297.jpg 450w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-2-Das-Podium-21022018-768x507.jpg 768w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-2-Das-Podium-21022018-1024x676.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Opener von Frau Frese-Resch &#8211; die eben <strong>nicht<\/strong> in einem &#8222;Pisspott&#8220; leben m\u00f6chte &#8211; stimmte auf die kommenden knapp anderthalb Stunden ein, sie sagte sinngem\u00e4\u00df: &#8222;<strong>Alles geht in K\u00f6ln den Bach runter und sie bekommt die Anforderungen einer Gro\u00dfstadt einfach nicht hin.<\/strong>&#8220; Dursthoff assistierte mit <strong>Beispielen des Scheiterns<\/strong>, bei denen hier nur der <strong>Archiveinsturz<\/strong> als pars-pro-toto &#8211; und <strong>m\u00f6glicher Wendepunkt<\/strong> &#8211; in der j\u00fcngeren <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/buchvorstellung-im-rathaus-koeln-eine-geschichte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00f6lner Geschichte<\/a> genannt werden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stephan Gr\u00fcnewald fand (und findet) sich schon sehr, sehr gut &amp; sprach geschliffen und zitierf\u00e4hig:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;K\u00f6ln hat einen einzigartigen Wirkungsraum geschaffen. Was wir jetzt erleben, ist die Kehrseite dieses Wirkungsraumes.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab und an kam ich mit dem Notieren der Bonmots gar nicht mehr nach. Denn <strong>das Hauptproblem des &#8222;K\u00f6lners als solchem&#8220; ist das Warten auf Heinzelm\u00e4nnchen und Heilsbringer von au\u00dfen. <\/strong>Das sind die:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Symptome der Behinderung. Der Versuch, Gr\u00f6\u00dfe und Gem\u00fctlichkeit unter einen Hut zu bekommen [&#8230;] aus Stroh Gold zu spinnen [&#8230;] es entsteht moussierender Stillstand.&#8220; (Stephan Gr\u00fcnewald)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">J\u00fcrgen Weiner (<em>aus D\u00fcsseldorf &#8211; es lebe die Folklore!<\/em>)\u00a0 entf\u00fchrte den Zuh\u00f6rer, der mit dem Rat und den Dezernaten nicht so vertraut ist, in <strong>die Untiefen der K\u00f6lner Stadtverwaltung<\/strong> &#8211; ich hatte ab und an den <strong>Gedanken an Dantes Vorh\u00f6lle<\/strong>. Mir war beispielsweise nicht klar, dass unsere <strong>Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker<\/strong> den Dezernenten gegen\u00fcber nicht weisungsberechtigt ist: Und unter den Dezernenten (es gibt sicher einige, die talentierter und deutlich kompetenter sind als zum Beispiel <strong>Frau<\/strong> <strong>Susanne<\/strong> &#8222;<em>Ich habe nicht den Oberverantwortungshut auf<\/em>&#8220; <strong>Laugwitz-Aulbach<\/strong>) h\u00e4ngen jeweils\u00a0sechs bis\u00a0acht \u00c4mter. Endzeit! Aber: In einer &#8222;richtigen&#8220; Stadt h\u00e4tte man Verwaltungsmitarbeiter wie <strong>Guido Kahlen<\/strong> mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Nicht nur wegen\u00a0seines\u00a0Desasters Kalkberg. Aber <strong>hier in K\u00f6ln interessieren die Minderleistungen<\/strong> Kahlens &#8211; bis auf <a href=\"http:\/\/www.kalkberg.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">wenige Ausnahmen<\/a> &#8211; \u00fcberhaupt <strong>nicht<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00fcffisant sprach Weiner dann davon, dass man die Probleme in der K\u00f6lner Verwaltung (jeder gegen jeden, einige \u00c4mter und Dezernate sprechen nicht <strong>mit<\/strong>einander!) \u00fcber das\u00a0<strong>Allheilmittel Verwaltungsreform<\/strong>\u00a0zu l\u00f6sen versucht. Aber auch diese Verwaltungsreform wird den &#8211; man verzeihe mir diesen Trumpismus &#8211; Sumpf nicht trockenlegen. <strong>Was hilft ist, laut J\u00fcrgen Weiner, sich eingehend mit Verwaltung zu besch\u00e4ftigen, auch wenn das nicht spannend ist, um die Zusammenh\u00e4nge in K\u00f6ln zu erkennen und inhaltlich kritisieren zu k\u00f6nnen.<\/strong> Als er allerdings kurz ein paar Arbeitsergebnisse verschiedener Interessengruppen und <a href=\"https:\/\/www.choices.de\/abschied-von-gestern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Integrationsprojekte<\/a> paraphrasierte, von denen keine je realisiert werden konnten, kam er\u00a0h\u00f6chst meinungsstark\u00a0 zu dem Schluss:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ist der K\u00f6lner vielleicht einfach nicht intellektuell genug [&#8230;] und zu ich-bezogen?!&#8220; (J\u00fcrgen Weiner)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich konnte bei diesem Statement \u00fcbrigens\u00a0<strong>weder Murren noch Widerspruch im Auditorium<\/strong> wahrnehmen! Ist es etwa wirklich so, wie <strong>Boris Pofalla<\/strong> im Sommer <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/warum-stagniert-koeln-ein-stadtrundgang-15138004.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><strong>in der FAZ \u00fcber K\u00f6ln schrieb<\/strong><\/a>:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKein Stolz, kein Gestaltungswille, nur Ausfl\u00fcchte.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz wurden die K\u00f6lner <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/konrad-adenauer-und-die-stadt-der-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Macher <strong>Adenauer<\/strong><\/a><strong> und Wischnewski<\/strong> angetippt, die aber keine Ideologen &#8211; sondern <strong>Macher<\/strong> im Sinne eines <strong>Maggelns<\/strong> &#8211; waren. K\u00f6ln sei ohnehin eine unideologische Stadt: Selbst knallharte Kommunisten wie \u00a0<strong>Paul Neuh\u00f6ffer<\/strong>\u00a0vom Pahl-Rugenstein-Verlag haben sich an den K\u00f6lnern die Z\u00e4hne ausgebissen. Nat\u00fcrlich wurde auch zweimal der\u00a0<strong>1. Fu\u00dfballclub K\u00f6ln<\/strong>\u00a0als Bezugspunkt und Beispiel f\u00fcr <strong>Gro\u00dfmannssucht und Selbstbesoffenheit<\/strong> erw\u00e4hnt. Als man sich noch mit Bayern M\u00fcnchen, Dortmund etc. verglich, ging es nat\u00fcrlich total schief und man stieg mehrfach ab. Als der Vergleichsverein Mainz wurde und man konsequent und engagiert arbeitete, ohne auf Heilsbringer von au\u00dfen &#8211; siehe oben &#8211; zu hoffen, war der Erfolg da. Trotz der derzeitigen Delle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Herausforderung, an der bisher Politiker, engagierte B\u00fcrger wie auch die Verwaltung scheiterte, ist auch &#8230;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;das Produktiv-Kindsk\u00f6pfige der k\u00f6lschen Stadtgesellschaft &#8211; ein ewiger Kindergeburtstag [&#8230;] das ist ein sehr egalit\u00e4res Prinzip: Jeder will mitmachen und -reden.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werden wir die Abkehr davon\u00a0schaffen?<strong> Es ist ja nicht alles schlecht in K\u00f6ln<\/strong> &#8211; kurz ging man auf die Zukunft und Perspektiven der Medienstadt ein (auch wenn es deutliche Kritik an der Zeitungslandschaft und dem WDR aus dem Publikum gab) und auf M\u00f6glichkeiten der Digitalisierung: <strong>Kann K\u00f6ln zu einem rheinischen Tal des Siliziums werden? <\/strong>Ja,\u00a0aber:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In K\u00f6ln haben wir eine produktive Verr\u00fccktheit &#8211; gepaart mit intensiven Selbstzweifeln.&#8220; (Gr\u00fcnewald)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem kann man an den <strong><a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/kalk\/der-neue-kvb-automat-kalkkapelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KVB-Fahrkartenautomaten bargeldlos<\/a> zahlen<\/strong>: Willkommen in den Nuller Jahren! Kurz bevor die Veranstaltung nach gut 80 Minuten ein Ende fand,\u00a0bemerkte ein Zuh\u00f6rer zu Recht, oft werde\u00a0vergessen, dass im Rahmen der <strong>R\u00fcckkehr der Hauptstadt von Bonn nach Berlin<\/strong>, viele Verb\u00e4nde, einige Botschaften und vor allem d<strong>ie <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/kalk\/iko-schaumbjoerk-inside-art-cologne\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">virulente Kunst<\/a>&#8211; und Musikszene K\u00f6lns<\/strong> (damals <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/kippenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">mit Weltgeltung<\/a>!) nach Berlin ging &#8211; oder gezogen wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_102159\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-102159\" class=\"wp-image-102159\" src=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal.jpg 1632w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal-200x150.jpg 200w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal-450x338.jpg 450w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/KiWi-1-Buchregal-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-102159\" class=\"wp-caption-text\">Ein sehr sch\u00f6nes B\u00fccherregal mit dem Prosa-Opus-Magnum von Helge Schneider im Zentrum.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte die ganze Zeit nur an eines: Von der <strong>New Yorker, Londoner, Pariser oder sogar Berliner Warte aus, w\u00fcrde sich die Frage SO nicht stellen!<\/strong> Denn dann w\u00e4ren K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, Leverkusen und alles, was die Landkreise drumherum angeht, <strong>Teile &#8211; Stadtteile &#8211; einer gro\u00dfen Metropole oder Metropolregion.<\/strong> Dann w\u00fcrden wir\u00a0 gar nicht so <strong>kleinteilig denken<\/strong> und argumentieren. Das w\u00e4re wohl eine viel zu <strong>geschichtsvergessene Haltung<\/strong>, Heiko!\u00a0Und\u00a0ich habe mich nat\u00fcrlich nicht getraut, das mit der &#8222;Metropole&#8220; zu sagen. <strong>Denn es ging um K\u00f6ln und um <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0PXIUpeg51Y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">das &#8222;Jef\u00f6hl&#8220;<\/a>. <\/strong>Mit Blick auf den Einsturz des Stadtarchivs hoffe ich, dass das der Wendepunkt war: Die <strong>Selbstbesoffenheit f\u00fchrte zum <a href=\"http:\/\/www.feynschliff.de\/blog\/koeln\/zynische-werbung-in-der-kolner-u-bahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ged\u00e4chtnisverlust<\/a>.<\/strong> Hoffentlich sind jetzt alle wieder n\u00fcchtern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <strong>Fazit<\/strong> des gelungenen Gedankenaustausches:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In K\u00f6ln ist noch viel Luft nach oben &#8211; aber wo kommt die Luft her?&#8220; (Helga Frese-Resch)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nach<\/strong> der Veranstaltung war wieder <strong>vor<\/strong> der Veranstaltung. <strong>Ein Blick auf den K\u00f6lner Dom<\/strong> (mit seinen &#8222;m\u00fctterlichen Zitzen&#8220;, so Gr\u00fcnewald) <strong>bei Mondschein.<\/strong> Ein Moment des Innehaltens, in dem beim Praktikanten kurz der Glaube\u00a0vorhanden war, <strong>Projekte k\u00f6nnten hier vielleicht doch gelingen<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier, <strong>in K\u00f6ln am Rhein.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei diesem Titel und der Fragestellung mussten wir das Verlagshaus\u00a0Kiepenheuer &amp; Witsch nat\u00fcrlich\u00a0aufsuchen und wurden noch vor der Veranstaltung mit einem sch\u00f6nen Blick auf Dom &amp; Halbmond belohnt. 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