Sascha Lobo hält die Twelt in Atem!

vodafone hat also die erste Pressekonferenz im Web 2.0 abgehalten, ist laut Mirko Lange,  ”der erste große Consumer-Konzern in Deutschland, der sich auf die neue[n] Welt der Social Media ernsthaft einlässt“, auf der Suche nach der Generation Upload und hat dafür durchwachsene Noten von der twitter-Gemeinde und Blogosphäre erhalten. Und auch die ersten Bilder der neuen Plakatkampagne wurden gestern gesichtet resp. vom Abbildungsobjekt getwittert. Und durch die gesamte “Szene” ging ein “Braus wie Donnerhall”, um es mal sehr analog 0.2 zu formulieren. Und es wurde angefeindet, gepöbelt, polemisiert.

Ich nahm das amüsiert-interessiert zur Kenntnis, während andere befremdet waren (und sind). Und fragte einen Kontakt, der sich von der Innensicht her sehr gut auskennt, was er davon halte. Dieser vodafone-Kontakt von mir reagierte auf diesen Tweet, den ich weiterleitete, wie folgt:

Och, ich seh das ganz entspannt und fand die Pressekonferenz und vor allem die Reaktionen im Chat so wie erwartet. Es ist doch kein Wunder, wenn “das 1. Mal” PK vor nicht ausgewähltem Publikum etwas gezwungen rüberkommt. Die Jungs müssen halt noch üben und sind eben nicht mehr alle 20. Die Kampagne selbst gefällt mir richtig gut von der Aufmachung. Bin mal gespannt, wie sie anläuft.

Als Werbeträger nimmt man den allseits bekannten & unumstrittenen Sascha Lobo. Denn:

Jeder Mensch ist eine Marke – und einige sind markiger als andere. Wer hat dafür die Retroformulierung, die es beschreibt und nicht wertet, nämlich, “da hat man einfach mal ‘n dollen Otto rausgehauen“:

Der Praktikant

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6 Comments

  1. Mirko Lange sagt:

    Hallo,

    Ihr habt den Link auf meinen Blogbeitrag auf das Wort “angefeindet” gesetzt. Bin etwas verwirrt. Weil mein Blogbeitrag ist das Gegenteil von “angefeindet”. Ich sage ausdrücklich, dass ich die Aktion von Vodafone sehr gut finde.

    http://blog.talkabout.de/2009/07/08/vodafones-social-media-engagement-vodafone-hat-alles-richtig-gemacht-aber-wer-hat-sie-beraten/

  2. Wittkewitz sagt:

    Ja, lieber Praktikant. Wenn es mal genug Clippings gibt, dann kann man ganz markting 1.0 die Excel-Zelle mit dicken Zahlen vollknallen und der Controller stellt dann fest, dass es ein Erfolg war, weil die Zahlen viel höher sind als wenn man das Geld wieder für ein Pressewochenende in der Bühler Höhe zahlen muss. Insofern klappt es genau. Man hat den Otto aufm Plakat, den keiner der Normalos kennt und den alle WebZwoNuller lächerlich finden. Is schon gelungen. Ganz großes Tennis.

  3. schomb@ sagt:

    @Mirko Lange:

    Ich habe das geändert – nicht weil der Praktikant so servil ist, sondern weil ich den Tenor Deines Artikels nicht in einen falschen Kontext rücken wollte.

    Beste Grüsse, P.

  4. [...] öffnet und das Risiko von Kritiken eingeht. In der Bloggerszene sind ja nun mittlerweile einige Artikel über diese Kampagne erschienen. Ich gehe auch mal ganz positive davon aus, dass man aus den [...]

  5. [...] dem Artikel “Sascha Lobo hält die Twelt in Atem“, verfolgt der Praktikant halbherzig die Blogartikel und die (semi-)offizielle Meinung zum [...]

  6. [...] und Google“, Google Street View) – auf einen einfachen Nenner gebracht hat es der allgegenwärtige Sascha Lobo: “Ich wüsste nicht, welche Produkte ich benutzen sollte, wenn Google morgen tot [...]

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